Fink ist dann mal weg.

Teuflisch: Mein voriger Blogeintrag, in dem ich mich in netter Form auch über den HSV-Trainer Fink ausgelassen hatte, war keine vier Stunden alt, als ebenjener beurlaubt wurde. Gerüchten zufolge wird er sich von diesem Schock auf Mallorca erholen. Was ich an diesem abrupten Ende besonders schade finde: dass Per Skjelbred zur Hertha gegeben wurde. Ich glaube, dass der Mann nur einen anderen Trainer als Fink brauchte, um aufzublühen. Doofes Timing so gesehen. Thorsten Fink weine ich – leider – keine Träne nach.

Wer kommt nun?

Vor der Beantwortung dieser Frage graut es mir. Ich sehe keinen auf dem Markt befindlichen Trainer, den ich erhaben über jeden Zweifel hier gern sehen würde. Christian Streich, Jos Luhukay, Thomas Tuchel haben Jobs. Bessere Jobs. Derzeit ohne Anstellung sind Männer wie Franco Foda, Lothar Matthäus, Bruno Labbadia. Hm. Frei wäre Heiko Vogel, der unbestritten schon zu Finks Zeiten beim FC Basel der „Kopf“ war. Das wäre eventuell einer. Wobei ich mich frage: Welchen Grund hat es, dass er gehen musste, und wieso hat der noch immer keinen Job? Was stimmt da nicht?

Im Hinblick auf die Ereignisse und Ränkespiele der vergangenen Wochen schwirrt in meinen Überlegungen immer wieder ein Name herum: Felix Magath. Sky Du Mont Klaus-Michael Kühne ist ein ausgesprochener Fan Magaths und würde sicher alles in seiner Macht stehende tun, um ihn nach Hamburg zu holen. Millionen, seid umschlungen. Ob ein Engagement Magaths gut für den HSV wäre? Ich weiß es nicht. Schlimmer als jetzt kann es allerdings auch nicht werden.

Wenn man schon einen alten HSVer zurückholen möchte: Wie wäre es eigentlich mit Wolfgang Rolff? Ein ausgewiesener Fachmann mit Meriten als Spieler und Co-Trainer, zuverlässig, zurückhaltend, loyal. Können wir so einen nicht gebrauchen? Ich wünsche Oliver Kreuzer ein glückliches Händchen bei der Auswahl. Und möge sie nicht allzu lange dauern.

Nur der HSV.