Warum der HSV-Kader besser ist als zuletzt

Ja, die WM ist in vollem Gange. Dennoch richten sich meine Blicke auch und immer wieder Richtung HSV.

Der 1. Juli sollte das Datum des endgültigen Neustarts werden, der zwar keine Verbesserung, aber zumindest eine starke Veränderung garantiert. Nun ja, ein ehemaliger Volleyballspieler hat etwas dagegen, ich werde das nicht weiter kommentieren.

Stattdessen schaue ich auf den Kader. Es wird gemunkelt, er habe sich im Vergleich zur vergangenen Saison qualitativ nicht verändert, und wenn, dann eher verschlechtert als verbessert. Nun, das sehe ich nicht so.

Ja, es ist noch ungeklärt, ob Pierre-Michel Lasogga auch in der kommenden Saison ein HSV er sein wird. Falls nicht, wäre das sportlich schade. Aber sonst? Die zur Winterpause der abgelaufenen Saison ausgeliehenen Ouasim Bouy und Ola John sind zu ihren Vereinen zurückgekehrt – beide haben wenig bis gar nicht überzeugt. Der dritte Torwart Sven Neuhaus beendete seine Karriere. Lasse Sobiech wird an den Stadtteilverein ausgeliehen, um Spielpraxis zu bekommen. Der Vertrag von Robert Tesche wurde nicht verlängert, ob er einen neuen Verein findet, ist noch ungewiss (Wobei: Dass er einen Verein findet, steht wohl außer Frage. Nur eben nicht, welcher Verein dies sein wird.). Zhi Gin Lam wurde an die SpVgg Greuther Fürth weitergegeben. Der eh schon verliehene Dennis Aogo gehört jetzt ganz offiziell Schalke 04. Ich möchte keinem dieser Spieler (und vor allem: Menschen) zu nahe treten, aber: Da ist der HSV eine ganze Menge Ballast losgeworden.

Schmerzen tut der Verlust eines Tomas Rincon. Ein Spielertyp und Mensch wie er tut jeder Mannschaft gut, nicht nur dem HSV. Ich bin gespannt, welcher Klub sich seine Dienste sichern wird und weine Rincon, der technisch beschlagener war, als es so mancher glauben mag, eine Träne hinterher.

Neu im Team ist Zoltan Stieber. Ein schneller, trickreicher Spieler, der mit dem Ball umzugehen weiß. Ich hoffe, er schafft es, seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Kritiker hat er genug, wobei ich manchmal denke, dass es sich hierbei um Neider handelt, die uns diesen Transfer nicht gegönnt haben.

Nicht nur wegen Stieber glaube ich, dass sich der HSV-Kader verstärkt hat. Sondern auch und vor allem wegen vier weiterer Neuzugänge: Slobodan Rajkovic, Gojko Kacar, Artjoms Rudnevs und vor allem Maxi Beister.

Ich verstehe bis heute nicht, wie man einen Spieler der Güteklasse Rajkovic so lange links liegen lassen konnte. Ich vermute, er war ein Bauernopfer. Trainer ohne Rückgrat beugten sich dem Boulevard und wollten so wenig „Chelsea-Boys“ wie nötig spielen lassen. Da kam ein Trainingsgerangel mit einem jetzigen Leverkusener gerade recht, um Rajkovic aufs Abstellgleis zu schieben. Schade, wirklich schade, dass er sich nach seiner „Rehabilitation“ so schnell und so schwer verletzte. Er wird nicht gleich zu Saisonbeginn fit sein, aber irgendwann im Laufe der Hinrunde – hoffe ich. Und dann zur Verstärkung werden.

Als Gojko Kacar im Sommer 2010 aus Berlin kam, dachte ich: Königstransfer. Kacar zählte für mich seinerzeit zu den besten fünf Bundesligaspielern im defensiven Mittelfeld. Wer weiß: Vielleicht kann er an alte Leistungen anknüpfen. Er ist erst 27 Jahre alt, hat schon eine Menge erlebt. Ihn dürfte so leicht nichts mehr umwerfen. Ich habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass Trainer Mirko Slomka ihn „wie einen ganz normalen Feldspieler“ betrachtet, ohne jegliche Vorurteile.

Artjoms Rudnevs. Was soll ich sagen? Ein Spieler, der zwölf Tore für eine Mannschaft wie den HSV erzielt, bringt gewisse Qualitäten mit. Ja, er ist kein Edeltechniker. Aber das war Jürgen Klinsmann auch nicht. Und? Tore zählen. Die hat Rudnevs gemacht, und die Art und Weise, wie er abgeschoben wurde, stößt mir bitter auf. Artjoms Rudnevs ist ein Spieler, der in ihn gesetztes Vertrauen mit Leistung und Hingabe zurückzahlt. Ich hoffe, er bekommt dieses Vertrauen.

Maxi Beister ist nach seinem Kreuzbandriss endlich wieder zurück auf dem Rasen. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis er wieder der Alte ist. Laut eigener Aussage will er „im Herbst Spielpraxis sammeln und in der Rückrunde angreifen“. Realistisch, wie ich meine. Und genau solche Spieler braucht der HSV: Akteure, die ihre Situation richtig einschätzen können und nicht abgehoben sind. Wie groß die Wertschätzung seitens des HSV ist, sieht man anhand der Verteilung der Trikotnummern: Beister erhält die Neun – nicht alle Spieler, die diese Nummer zuletzt trugen, vermögen sich und den Kosmos um sich herum so einzuschätzen wie Beister.

Und nun stelle man sich vor, dass Hakan Calhanoglu tatsächlich bleiben muss und seine Krankheit überwindet. Und Pierre-Michel Lasogga doch noch kommt und Per Skjelbred gleich aus Berlin mitbringt. Und der Sportchef, wer immer dies sein wird, Matthias Ostrzolek vom FC Augsburg loseisen kann. Und irgendjemand Rafael van der Vaart die Kapitänsbinde abnimmt. Und Jonathan Tah und Kerem Demirbay verletzungsfrei bleiben. Das könnte dann ganz nett werden.

Nein, es wäre keine Truppe, die um Europapokalplätze spielen könnte, Aber eine, der ich es zutrauen würde, 13 bis 15 Punkte mehr zu holen als in der vergangenen Saison – und damit zumindest nicht in Abstiegsnöte zu kommen. Mehr möchte ich ja gar nicht.

Bock auf den HSV

Ich hätte es kaum für möglich gehalten, dass ich das mal schreibe, aber: Herr van der Vaart und ich haben etwas gemeinsam.

Nach einer grottigen Bundesliga-Saison und dem verletzungsbedingten WM-Aus ließ sich van der Vaart interviewen und ließ in ebenjenem Interview ein Treuebekenntnis in Richtung HSV ab. Er habe sich, so las ich, weder vorzeitig von seinen bisherigen Mitspielern verabschiedet, noch habe er ein Angebot aus der Türkei erhalten. Und außerdem habe er – siehe Titel dieses Blogeintrags.

Das sind Worte, die ich gern lese. Und ich bin ganz ehrlich: Inzwischen glaube ich sie sogar. Lange Zeit war ich nicht gerade davon überzeugt, dass Herr van der Vaart uns immer die Wahrheit erzählt. Wer mag es mir übel nehmen nach der Valencia-Trikot-Präsentation? Nun aber ist es so. Denn: Morgen wird ein bekanntes Magazin ein Interview mit einem nun ehemaligen HSV-Übungsleiter auf seiner Homepage veröffentlichen. Dieses Interview las ich vorab. Der ehemalige HSV-Übungsleiter, der interviewt wird, ist ein sehr ehrlicher Mensch. Und er erzählt, wie sehr als Rafael van der Vaart als Mensch schätzt – als Spieler sowieso. Dass van der Vaart keine Zeitungen mit wirren Meldungen über sich liest, überhaupt über vielen Dingen steht und auch sonst ein angenehmer und sympathischer Mensch ist.

Ich will gar nicht weiter auf das Interview mit diesem ehemaligen HSV-Übungsleiter eingehen. Lest es einfach selbst, wenn es soweit ist. Ich will nur eines sagen: Herr van der Vaart hat bei mir ein bisschen Kredit gewonnen.

Bock auf den HSV also. Ja, den haben Herr vdV und ich. Seit gestern übrigens hat die Saison 2014/15 für mich begonnen. Ich weiß nun, dass es die Mannschaft von Energie Cottbus ist, die wir auf dem Weg nach Berlin weghauen werden in der ersten Runde des DFB-Pokals bezwingen müssen. Auch wenn einige Gazetten schon wieder von „Angstgegner Cottbus“ schreiben: Nein, Cottbus ist kein Angstgegner. Natürlich werden wir uns durchsetzen. Weil wir gegen einen Drittligisten kicken dürfen, der erstmal genug Spieler zusammenkratzen muss, um überhaupt antreten zu können.

Bis dahin hat Herr Kreuzer respektive dessen Nachfolger noch jede Menge zu tun. Sollte Hakan C. tatsächlich gehen (dürfen), muss Ersatz her. Und ich wünsche mir Vollzug in Sachen Ostrzolek. Und noch den einen oder anderen Offensiven. Und einen Ersatzmann für hinten rechts.

Doch egal, wer Mitte August bei uns auf dem Feld stehen wird: Ich habe jetzt schon Bock auf den HSV.

Noch jemand?

Startaufstellungsentscheidungsfindung

Das 1:1 gegen den SC Freiburg hat uns kein Stück weitergebracht.

Es war ein unentschieden der Kategorie „verdient“. Zwar hatte der HSV über die gesamten 90 Minuten mehr investiert als Freiburg, doch die Gäste spielten verdammt clever. Geschickt nahmen sie immer wieder das Tempo aus dem Spiel, um im Zweifelsfall aber rasend schnelle Konter zu fahren. Beide Tore waren eher Glücks- als herausgespielte Treffer. Es ist müßig darüber nachzudenken, ob wir mit einem Hakan Calhanoglu gewonnen hätten. (Natürlich hätten wir. Aber er war nun mal gesperrt.)

Meine persönliche Erkenntnis dieses Spiels ist: Rafael van der Vaart in dieser Verfassung hilft dem HSV kein Stück weiter. Einmal mehr lief das Spiel an unserem Kapitän vorbei. Einzig bei Standards war er überhaupt zu sehen – aufgrund der Tatsache, dass er der einzige Spieler war, dem man so etwas wie eine Idee bei ruhenden Bällen zutraut. Aber um ehrlich zu sein: Sämtliche Freistöße von ihm waren schlecht. Genau wie seine erbärmlichen Versuche, Schiedsrichter Deniz Aytekin zu verdeutlichen, dass er (also: van der Vaart) soeben unrechtmäßig vom Ball getrennt wurde. Ehrlich: Selbst ich habe seinerzeit in der D-Jugend bessere Schwalben hinbekommen.

Des weiteren möchte ich eine Lanze für Jacques Zoua brechen. Sicher gehört er nicht zur Creme de la Creme der Bundesliga; aber bei den teils sehr kritischen Fans des HSV hat Zoua meiner Meinung nach zu wenig Kredit. Gegen Freiburg hat er sich aufgerieben, war stets anspielbar und hat viele Bälle vorn festgemacht. Zoua ist erst 22 Jahre alt; vielleicht schafft es Mirko Slomka ja, ihm noch ein bisschen mehr Torgefährlichkiet anzutrainieren. Und ein wenig mehr Selbstvertrauen zu geben. Dann könnten wir noch eine Menge Spaß an und mit ihm haben, davon bin ich überzeugt.

Angesichts der prekären Tabellensituation und der mageren Ergebnisse gegen die direkte Konkurrenz (siehe unten) muss der HSV endlich mal einen Überraschungscoup landen. Den schafft man eventuell mit einer Überraschung in der Startaufstellung. Daher wünsche ich mir, das folgende Spieler in Gladbach von Beginn an auflaufen:

Adler – Diekmeier, Mancienne, Djourou, Westermann – Arslan, Rincon – Jiracek, Calhanoglu, Zoua– Lasogga

Mirko Slomka soll – ginge es nach mir – Rafael van der Vaart auf die Bank setzen. Eine Pause tut dem kleinen Engel ihm wahrscheinlich gut; auf jeden Fall täte sie der Mannschaft gut. Zumal sein „Nachfolger“ wieder bereitsteht: Hakan Calhanoglu hat seine Gelb/Rot-Sperre abgesessen und darf wieder ran. Ich glaube allerdings nicht daran, dass der Kapitän aussetzen muss. Eine für mich denkbare Option wäre daher, ihn statt Rincon auf der Sechs für den gelbgesperrten Badelj spielen zu lassen. Auch das wäre irgendwie überraschend. Und: Ich traue van der Vaart das durchaus zu, zudem hätte ein paar Meter weiter vorn Calhanoglu keinen Hemmschuh mehr neben sich, um die Offensive anzukurbeln.

Vielleicht ist folgender Fakt ja der Startaufstellungsentscheidungsfindung Herrn Slomkas zuträglich: In dieser Saison fehlte Rafael van der Vaart in fünf Spielen – es gab zwei Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage.

Saison 12/13:

1. Spieltag: Nürnberg (H) 0:1, 0 Punkte (Torverhältnis: -1)
2. Spieltag: Bremen (A) 0:2, 0 Punkte (-3)
3. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:3, 0 Punkte (-4)
4. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:2, 3 Punkte (-3)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A) 2:2, 4 Punkte (-3)
6. Spieltag: Hannover 96 (H) 1:0, 7 Punkte (-2)
7. Spieltag: Greuther Fürth (A) 1:0, 10 Punkte (-1)
8. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 0:1, 10 Punkte (-2)
9. Spieltag: FC Augsburg (A) 2:0, 13 Punkte (0)
10. Spieltag: Bayern München (H) 0:3, 13 Punkte (-3)
11. Spieltag: SC Freiburg (A) 0:0, 14 Punkte (-3)
12. Spieltag: Mainz 05 (H) 1:0, 17 Punkte (-2)
13. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A) 0:2, 17 Punkte (-4)
14. Spieltag: FC Schalke 04 (H) 3:1, 20 Punkte (-2)
15. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 21 Punkte (-2)
16. Spieltag: 1899 Hoffenheim (H) 2:0, 24 Punkte (0)
17. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 0:3, 24 Punkte (-3)
18. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 1:1, 25 Punkte (-3)
19. Spieltag: Bremen (H) 3:2, 28 Punkte (-2)
20. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 0:2, 28 Punkte (-4)
21. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 4:1, 31 Punkte (-1)
22. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H) 1:0, 34 Punkte (0)
23. Spieltag: Hannover 96 (A), 1:5, 34 Punkte (-4)
24. Spieltag: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth 1:1, 35 Punkte (-4)
25. Spieltag: VfB Stuttgart – Hamburger SV 0:1, 38 Punkte (-3)
26. Spieltag: Hamburger SV – FC Augsburg 0:1, 38 Punkte (-4)
27. Spieltag: FC Bayern – Hamburger SV 9:2, 38 Punkte (-11)

Saison 13/14:
1. Spieltag: Schalke (A) 3:3, 1 Punkt (Torverhältnis: 0)
2. Spieltag: 1899 (H) 1:5, 1 Punkt (-4)
3. Spieltag: Hertha BSC (A) 0:1, 1 Punkt (-5)
4. Spieltag. Eintr. Braunschweig (H) 4:0, 4 Punkte (-1)
5. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 2:6, 4 Punkte (-5)
6. Spieltag: Werder Bremen (H) 0:2, 4 Punkte (-7)
7. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:2, 5 Punkte (-7)
8. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 5:0, 8 Punkte (-2)
9. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 3:3, 9 Punkte (-2)
10. Spieltag: SC Freiburg (A) 3:0, 12 Punkte (1)
11. Spieltag: Bor. M’gladbach (H) 0:2, 12 Punkte (-1)
12. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 3:5, 12 Punkte (-3)
13. Spieltag: Hannover 96 (H) 3:1, 15 Punkte (-1)
14. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 16 Punkte (-1)
15. Spieltag: FC Augsburg (H) 0:1, 16 Punkte (-2)
16. Spieltag: FC Bayern (A), 1:3, 16 Punkte (-4)
17. Spieltag: FSV Mainz (H) 2:3, 16 Punkte (-5)
18. Spieltag: Schalke 04 (H) 0:3, 16 Punkte (-8)
19. Spieltag: 1899 Hoffenheim (A) 0:3, 16 Punkte (-11)
20. Spieltag: Hertha BSC (H) 0:3, 16 Punkte (-14)
21. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A) 2:4, 16 Punkte (-16)
22. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:0, 19 Punkte (-13)
23. Spieltag: Heiner Bremer (A) 0:1, 19 Punkte (-14)
24. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 1:1, 20 Punkte (-14)
25. Spieltag: 1. FC Nürnberg (H) 2:1, 23 Punkte (-13)
26. Spieltag: VfB Stuttgart (A) 0:1, 23 Punkte (-14)
27. Spieltag: SC Freiburg (H) 1:1, 24 Punkte (-14)

Veränderung: 14 Punkte schlechter (drei Tore schlechter)

Platzierung nach dem Spieltag:
2012/13: 9
2013/14: 16

Veränderung: Sieben Plätze schlechter

Saison 12/13:
Schalke – Hamburger SV 4:1
Hamburger SV – Hoffenheim 2:0
Fortuna Düsseldorf* – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth* 1:1
Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Werder Bremen 3:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
Hamburger SV – Bor. M’gladbach 1:0
Bayer Leverkusen– Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 9:2
Hamburger SV – FSV Mainz 1:0
Hamburger SV – Schalke 04 3:1
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf 2:1
Greuther Fürth – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – Borussia Dortmund  3:2
Heiner Bremer – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 0:1
VfB Stuttgart – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – SC Freiburg 0:1

40 Punkte, 34:40 Tore

Saison 13/14
Schalke – Hamburger SV 3:3
Hamburger SV – Hoffenheim 1:5
Hertha BSC* – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Braunschweig* 4:0
Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2
Hamburger SV – Werder Bremen 0:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5
Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3
SC Freiburg – Hamburger SV 0:3
Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach 0:2
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 5:3
Hamburger SV – Hannover 96 3:1
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 3:1
Hamburger SV – FSV Mainz 2:3
Hamburger SV – Schalke 04 0:3
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hertha BSC* 0:3
Eintracht Braunschweig* – Hamburger SV 4:2
Hamburger SV – Borussia Dortmund 3:0
Heiner Bremer – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:1
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 2:1
VfB Stuttgart – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – SC Freiburg 1:1

24 Punkte, 42:56 Tore

Veränderung: 16 Punkte schlechter, acht Tore schlechter

*Hertha ersetzt in diesem Vergleich Düsseldorf, Braunschweig Greuther Fürth.

Irgendwas mit Fußball.

Man sollte es kaum für möglich halten, aber tatsächlich neigt sich die Winterpause der Bundesliga ihrem Ende entgegen. Endlich. Als HSV-Fan freue ich mich besonders, dass wieder gespielt wird, lenken die Geschehnisse auf dem Rasen doch ein wenig vom Brimborium rund um die mögliche Ausgliederung der Fußballabteilung ab.

Die große Frage zum Sonntag ist: Wer spielt? René Adler ist immer noch nicht fit, Maxi Beister sowieso nicht. Auch der arme Kerem Demirbay, der in der Vorbereitung so dicht wie nie an der ersten 17 schnupperte, ist verletzt. Von Johan Djourou ganz zu schweigen. Und ganz nebenbei muss Trainer Bert van Marwijk gegen Schalke auch auf Tomas Rincon verzichten, der seine Sperre wegen der gelb-roten Karte gegen Mainz absitzen muss. Sowieso hat Rincon sich eine Entzündung am Arm eingefangen, wäre also eh ausgefallen. Ob Heiko Westermann nach seiner Knie-OP und Dennis Diekmeier nach seinem Fußbruch rechtzeitig für volle 90 Minuten fit werden, ist offen.

Im Tor wird also zweifelsohne Jaroslav Drobny stehen.

Und davor? Ich rechne mit einer Viererkette, die aus Dennis Diekmeier, Jonathan Tah, Heiko Westermann und Marcell Jansen besteht. So gern ich ihn auch mag und so leid es mir tut: Ich glaube nicht, dass Lasse Sobiech (einer der Torschützen aus dem Hinspiel übrigens) starten darf – van Marwijk wird beim kleinsten Zeichen Westermanns, dass es wohl gehen wird, auf ebendiesen vertrauen, und sei es nur für einen Teil der Gesamtspieldauer.

Und davor? Milan Badelj und – Obacht – Petr Jiracek werden auf der Doppelsechs spielen. Der Tscheche soll sich im Trainingslager nicht allzu dumm angestellt haben. Außerdem bin ich, warum auch immer, ein kleiner Jira-Fan und ein bisschen spielt in dieser meiner Vorhersage auch einfach der Wunsch mit, ihn spielen zu sehen.

Und davor? Da spielen Rafael van der Vaart, Hakan Calhanoglu und Ola John. Sicher hätte Ivo Ilicevic es auch verdient, von Beginn an loszulegen, an den beiden Erstgenannten kommt er aber nicht vorbei. Und Herr John genießt den Bonus des „Neuen, der sofort helfen soll“. Ich bin gespannt auf den Mann, denn bisher habe ich ihn noch nicht spielen sehen.

Und davor? Darf Jacques Zoua von draußen zusehen, wie sich Pierre-Michel Lasogga einen Wolf läuft, kratzt, beißt, spuckt und hoffentlich trifft. Eine Zeit lang sah es so as, als würde Zoua der große Gewinner der Vorbereitung werden. Doch PML, den ich in Anlehnung an meinen liebsten Fußballer aller Zeiten einfach mal „Das Phänomen“ nenne, ist wieder fit, und für Zoua bleibt somit nur der Platz auf der Bank.

So sieht’s also aus gegen Schalke: Drobny – Diekmeier, Tah, Westermann, Jansen – Badelj, Jiracek – van der Vaart, Calhanoglu, John – Lasogga.

Ein anderes Thema:
Weil beim HSV inzwischen ja nur noch ver- und ausgeliehen wird, habe ich vor ein paar Tagen (oder gestern?) eine Kaufpersonalie ins Spiel gebracht. Christian Fuchs soll angeblich Schalke verlassen müssen. Meiner Meinung nach ist das ein Mann, der dem HSV gut zu Gesicht stünde. Kann man den nicht mit Dennis Aogo verrechnen? Wenn dann auch noch Marcell Jansen verkauft würde und Oliver Kreuzer einen Nachwuchsmann als Backup holte, würde der HSV rund sieben Millionen Euro generieren (Fünf Millionen Ablöse plus eingespartes Jansen-Gehalt minus kleines Gehalt für den Backup). Was sich damit alles anstellen ließe… Was meint Ihr?

Fünf* Zeilen wegen Kamke 23

Es waren einmal große Busen-
Freundinnen, die liebten das Schmusen.
Doch oh’, welche Panne,
’s war der selbe Manne,
der da schielte in ihrer beid’ Blusen.

(Nicht zur gleichen Zeit, schön nach der Reihe.)
Zu Silvester dann: Schläge und Schreie.
So ging Sylvie. Bizarr:
Es kam Frau Sabia.
Wie man weiß: eine Boulahrouz-Leihe.

*Na gut, ein paar mehr.

Hier gibt’s ein schönes vdV-Video: http://www.youtube.com/watch?v=OPoEaDWlsjU

Remis, Engel, Drittliga-Manager

Alles in allem war es doch so schlecht nicht, dass der HSV einen Punkt aus Wolfsburg mitnehmen konnte. Vor der Partie wäre ich mit dieser Ausbeute zufrieden gewesen, insofern möchte ich mich auch danach nicht darüber beschweren. Klar, es ist Pech, wenn man in der Schlussphase des Spiels nur Aluminium trifft. Es ist aber auch Glück, wenn man in dieser verhaltenen Anfangsphase, die der HSV gezeigt hat, nicht schon von den Wolfsburgern überrollt wird. So what. (Tiefer gehende und bessere Analysen gibt es, da bin ich sicher, bei Tim und Florian).

Dass Hakan Calhanoglu der HSV-Torschütze des Tages war, hat mich besonders gefreut. Er hat mit diesem Treffer untermauert, wie gefährlich seine Freistöße sind – ganz gleich, ob der Ball nun direkt oder per Benaglio-Kopfball die Linie überquerte. Drin ist drin, und wenn Calhanoglu die Freistöße trifft, gilt Alarmstufe Rot.

Das ist besonders wichtig vor dem Hintergrund, dass Rafael van der Vaart wohl deutlich früher ins Team zurückkehrt als von mir (und einigen anderen „Experten“) erwartet. Ich bin nach seiner Verletzung felsenfest davon ausgegangen, ihn erst im Jahr 2014 wieder spielen zu sehen. Nun soll es schon am kommenden Wochenende so weit sein. Und so sehr ich mich darüber freue, dass van der Vaart wieder gesund ist: Ich hätte Calhanoglu gern noch drei Spiele ohne ihn spielen sehen. Nun wird es wohl höchstens noch beim DFB-Pokalsieg gegen den 1. FC Köln der Fall sein.

In der Winterpause werde ich sicher noch einen Blogeintrag zur Causa Oliver Kreuzer verfassen. Schon jetzt und an dieser Stelle möchte ich unserem Sportdirektor aber ein Lob aussprechen. Trotz und gerade wegen der Kritik, die er von vielen Seiten einstecken musste. Aus meiner Sicht hat er einen verdammt guten Job gemacht. Hoffentlich geht das im kommenden Jahr so weiter. Und auch, wenn wir in den folgenden Tabellen schlechter dastehen als im Vergleich zu 2012/13, so habe ich doch ein besseres Gefühl als damals. Auch ein Verdienst des Drittliga-Managers.

Saison 12/13:
1. Spieltag: Nürnberg (H) 0:1, 0 Punkte (Torverhältnis: -1)
2. Spieltag: Bremen (A) 0:2, 0 Punkte (-3)
3. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:3, 0 Punkte (-4)
4. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:2, 3 Punkte (-3)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A) 2:2, 4 Punkte (-3)
6. Spieltag: Hannover 96 (H) 1:0, 7 Punkte (-2)
7. Spieltag: Greuther Fürth (A) 1:0, 10 Punkte (-1)
8. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 0:1, 10 Punkte (-2)
9. Spieltag: FC Augsburg (A) 2:0, 13 Punkte (0)
10. Spieltag: Bayern München (H) 0:3, 13 Punkte (-3)
11. Spieltag: SC Freiburg (A) 0:0, 14 Punkte (-3)
12. Spieltag: Mainz 05 (H) 1:0, 17 Punkte (-2)
13. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A) 0:2, 17 Punkte (-4)
14. Spieltag: FC Schalke 04 (H) 3:1, 20 Punkte (-2)

Saison 13/14:
1. Spieltag: Schalke (A) 3:3, 1 Punkt (Torverhältnis: 0)
2. Spieltag: 1899 (H) 1:5, 1 Punkt (-4)
3. Spieltag: Hertha BSC (A) 0:1, 1 Punkt (-5)
4. Spieltag. Eintr. Braunschweig (H) 4:0, 4 Punkte (-1)
5. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 2:6, 4 Punkte (-5)
6. Spieltag: Werder Bremen (H) 0:2, 4 Punkte (-7)
7. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:2, 5 Punkte (-7)
8. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 5:0, 8 Punkte (-2)
9. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 3:3, 9 Punkte (-2)
10. Spieltag: SC Freiburg (A) 3:0, 12 Punkte (1)
11. Spieltag: Bor. M’gladbach (H) 0:2, 12 Punkte (-1)
12. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 3:5, 12 Punkte (-3)
13. Spieltag: Hannover 96 (H) 3:1, 15 Punkte (-1)
14. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 16 Punkte (-1)

Veränderung: Vier Punkte schlechter (ein Tor besser)

Platzierung nach dem Spieltag:
2012/13: 8
2013/14: 11

Veränderung:
Drei Plätze schlechter

Saison 12/13:
Schalke – Hamburger SV 4:1
Hamburger SV – Hoffenheim 2:0
Fortuna Düsseldorf* – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth* 1:1
Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Werder Bremen 3:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
Hamburger SV – Bor. M’gladbach 1:0
Bayer Leverkusen– Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
19 Punkte, 17:19 Tore

Saison 13/14
Schalke – Hamburger SV 3:3
Hamburger SV – Hoffenheim 1:5
Hertha BSC* – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Braunschweig* 4:0
Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2
Hamburger SV – Werder Bremen 0:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5
Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3
SC Freiburg – Hamburger SV 0:3
Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach 0:2
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 5:3
Hamburger SV – Hannover 96 3:1
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
16 Punkte, 30:31 Tore

Veränderung:
Drei Punkte schlechter, ein Tor besser

*Hertha ersetzt in diesem Vergleich Düsseldorf, Braunschweig Greuther Fürth.

Schmerzen als Chance.

Eine Verletzung, eine schwere dazu, ist nun wahrlich nichts, worüber man sich freuen sollte.

Der Verletzte an sich freut sich nicht, hat er ja nun mal Schmerzen. Und nebenbei allerlei Umstände, je nach Art und Schwere der Verletzung: Menschen, die sich beide Arme gebrochen haben, können zum Beispiel nicht mal aufs Klo, bzw. vielleicht das – aber die Hose zuknöpfen geht nicht mehr ohne fremde Hilfe.

Verletzt sich ein Fußballprofi, sollte man meinen, dass sich eventuell ein paar Leute freuen dürfen. Seine Kritiker beispielsweise, die schon damals seinen Kauf nicht gutgeheißen hatten. Spieler anderer Vereine, die in der Zeit, in der der Verletzte nun verletzt ist, gegen diesen seinen Verein spielen und sich nun nicht mehr mit dem Gedanken daran herumplagen müssen, wie sie den nun Verletzten stoppen können. Fans anderer Vereine, die dem Verein des Verletzten eh die Pest an den Hals wünschen. Mitspieler, die in der vergangenen Zeit zu wenig Einsatzzeiten bekommen hatten, weil der damals noch unverletzte Jetzt-Verletzte in den Augen des Trainers wichtiger war und deshalb statt ihrer auf dem Feld stand. Sie alle tun gut daran, sich aus Gründen des Respekts und des höflichen Umgangs miteinander (wir sind ja alle Menschen) nicht über die Verletzung zu freuen.

Ich aber freue mich – ein ganz, ganz klitzekleines bisschen – darüber, dass Rafael van der Vaart jüngst verletzt wurde.

Eigentlich schäme ich mich fast ein wenig dafür, dass ich so denke. Allerdings, so möchte ich mich rechtfertigen, ist es mitnichten so, dass ich dem kleinen Engel per se Schmerzen oder ähnlich Schlimmes wünsche. Da möge man mich nicht falsch verstehen. Es ist nur so, dass ich mich über die Auswirkungen dieser Verletzung freue. Van der Vaart laboriert nun an angerissenen Bändern und wird dem HSV rund vier Wochen fehlen. Wir sehen den Mann also praktisch erst Mitte Januar oder was weiß ich, wann der HSV nach der Winterpause wieder mit dem Training beginnt, auf dem Rasen. Dass er es noch vor Weihnachten wieder in den Kader schafft, halte ich Stand heute für ausgeschlossen. Für seine Mannschaft – und deshalb, und nur deshalb, freue ich mich über diese Verletzung – kann das eine Riesenchance sein.

Als Rafael van der Vaart von Sky du Mont Klaus-Michael Kühne gekauft und an den HSV weiterverschenkt wurde, habe ich mich sehr darüber gefreut. Nicht weil der Spieler mit seinen fraglos vorhandenen fußballerischen Qualitäten ein großer sportlicher Gewinn für die Mannschaft war, sondern wegen der Sogwirkung, die sich aus dem Transfer ergab: Verunsicherte Spieler gewannen durch seine bloße Anwesenheit wieder neues Selbstvertrauen und leisteten demzufolge mehr, als sie ohne van der Vaart zu leisten imstande gewesen wären.

Gleichwohl kristallisierte sich in den folgenden Monaten jedoch aus heraus, dass der Spielstil van der Vaarts nicht der modernste ist; dass es für van der Vaart im Grunde kein System gibt, in das er wirklich passt, in dem er einer Mannschaft dauerhaft weiterhelfen kann – zumindest nicht beim HSV. Weil van der Vaart aber nun mal zum Kapitän ernannt wurde, schwanden die Chancen zu Beginn dieser Saison, dass sich auch eine Elf finden kann, die ohne ihn auskommt, die ohne ihn eventuell sogar schwerer auszurechnen sein könnte, die nicht nur zehn, sondern elf Männer auf dem Feld hat, die in ein bestimmtes Spielsystem passen bzw. die Ideen des Trainers umsetzen.

Diese Chance ist nun da.

In den nächsten Wochen erhält der HSV eine fast schon historische Möglichkeit. Nämlich die, zu zeigen, dass es auch ohne Rafael van der Vaart möglich ist, attraktiven und erfolgreichen Fußball zu spielen. Oder eben: gerade, weil er nicht dabei ist. Ich hätte nichts gegen eine Wachablösung – bevor der Heilsbringer zum Unheilsbringer wird. Soll Hakan Calhanoglu doch mehr Verantwortung bekommen und mehr Freistöße schießen. Soll Milan Badelj doch endgültig zum Hirn der Mannschaft avancieren. Und sollen alle anderen, die gerade hintan stehen, doch ihre Chancen auf (längere) Einsatzzeiten wittern. Zum zweiten Mal binnen weniger Jahre könnte Rafael van der Vaart nun für eine positive Sogwirkung sorgen – auch, wenn ihm diese nicht unbedingt schmecken dürfte.

Ich wünsche unserem kleinen Engel, dass er wieder gesund wird. Es muss – und ich bitte nochmal darum: nicht falsch verstehen –  nur nicht unbedingt eine Blitzheilung sein. Lass‘ Dir Zeit, Kapitän, auf dass Dein Kahn die richtige Richtung einschlage.

Denn am Ende zählt: Nur der HSV.