Freunde

Da habe ich ja etwas angerichtet. Gestern abend um kurz vor acht stellte ich drüben bei Twitter die Frage, ob jemand ebendort Freunde, wirkliche Freunde gefunden hat.

Ich war überrascht über die hohe Anzahl der Reaktionen. Nicht im Leben hätte ich damit gerechnet, dass sich so viele Twitterer melden. So kam es, dass ich vielen nur ganz knappe Antworten auf ihre Replies – oder sogar nur Sternchen – habe zukommen lassen können.

Nicht weiter verwunderlich war, dass diese Antworten sehr vielfältig waren. Von einem knappen „Ja“ bzw. „Nein“ bis hin zu regelrechten Abhandlungen über den dank Twitter neu geschaffenen Freundestatus war alles dabei. Dafür danke ich Euch.

Jeder definiert „Freunde“ anders. Für mich müssen Freunde erstmal Grundsätzliches erfüllen wie:
– Ich muss sie mindestens einmal in natura gesehen haben.
– Ich muss ihre echten Namen kennen.
– Ich muss mich mit Ihnen über mehr als nur ein Thema (meinetwegen Fußball) unterhalten können, und zwar sowohl ernst als auch jovial.

Darüberhinaus muss sich ein gewisses Gefühl einstellen. Ich muss dem Freund oder der Freundin alles erzählen können, was ich möchte. Und ich möchte das auch dürfen. Zur Not zu jeder Tageszeit. Ich muss fühlen, galuben, wissen, dass diese Person bereit wäre, Dinge für mich zu tun, die ein „Bekannter“ eben nicht mehr machen würde. Nur dann kann sich in meinen Augen Freundschaft entwickeln. Dabei ist es für mich irrelevant, wie lange man jemanden kennt.

Ich twittere, das habe ich eben schnell nochmal nachgesehen, seit Oktober 2010. Meistens mit sehr viel Freude. Teilweise kotzt einen seine eigene Timeline an. Aber wie gesagt: Die Freude überwiegt. Ich glaube, dass viele genauso denken wie ich: Twitter, ohne es glorifizieren zu wollen, hat mein Leben verändert.

Als ich meinen Tweet gestern abgesetzt hatte, tat ich das auch in dem Bewusstsein, dass ich die darin gestellte Frage verneinen würde. Je mehr Antworten kamen, desto mehr dachte ich aber darüber nach, und desto unsicherer wurde ich mir.

Plötzlich fiel mir immer mehr ein, was ich durch Twitter erlebt habe. Auch hier ist die Bandbreite enorm: Purer Hass, der einem entgegenschlug, und elitäres Geseier auf der einen Seite. Spaß, Freude und gute Gespräche auf der anderen Seite. Berufliche Kontakte, die ich geknüpft habe. Und dann die vielen Treffen mit Menschen, die man ohne Twitter nie kennengelernt hätte. Unvergessliche Abende. Und ja: eine ganze Reihe von tollen Erlebnissen, die ich durch Twitterer hatte, die aber tatsächlich nichts mehr mit Twitter zu gehabt haben, sprich: Es wurden die oben beschriebenen Dinge für mich getan, die „Freunde“ von „Bekannten“ unterscheiden.

Deshalb: Ja, auch ich habe dank Twitter Freunde gefunden.

Vielleicht wissen sie es nicht, weil ich es ihnen bislang nicht deutlich genug gezeigt habe. Wie denn auch? Ich wurde mir dessen augenscheinlich ja selbst erst jetzt so richtig bewusst. Ich gelobe Besserung.

(War das jetzt zu pathetisch? Dann folgt mir einfach nicht mehr, ihr Spacken. 😄)

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Runderneuerung.

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe jetzt schon wieder Lust auf Bundesligafußball. Und das, obwohl die Pflichtspiele der Saison 2015/16 noch nichtmal durch sind. (An dieser Stelle sei übrigens gesagt: Ich drücke in beiden Relegationsduellen den jeweiligen Gegnern der Zweitligisten die Daumen. So leid es mir für Nürnberg und Duisburg tut: Ich könnte es einfach nicht mit ansehen, wenn die Jungs und Damen von Eintr8-Podcast leiden müssten. Ebenso sehr wünsche ich mir, dass Ho-Ho-Hollerbach endlich mal einen Zweitligaklub trainieren darf.) Möglicher Hauptgrund der Vorfreude auf die kommende Saison kann sein, dass der HSV diesmal nicht in die Relegation muss. Und natürlich die Tatsache, dass endlich – oder wieder? – mal Tabula Rasa gemacht wird.

Will sagen: Der Kader wird runderneuert. Und diesmal zunächst: mit jungem Blut versorgt. Bzw.: Es wurden ein paar zu alte (Entschuldigung) und zu teure (tja) Spieler entfernt. Entfernt – dieses Wort halte ich für das richtige, da die Abschiede der Akteure nicht immer so abliefen, wie man sich das als Fan gewünscht hätte. Ihr wisst, was ich meine.

Unabhängig von den Umständen und Durchführungen der Abschiede geht es aber hier um die Wechsel als solche. Und die sehen derzeit wie folgt aus.

Es gehen:
Jaroslav Drobny (TW / 36 / Neuer Klub: unbekannt / ablösefrei)
Gojko Kacar (DM / 29 / unbekannt / ablösefrei)
Ivo Ilicevic (LM / 29 / unbekannt / ablösefrei)
Artjoms Rudnevs (ST / 28 / unbekannt / ablösefrei)
Ivica Olic (ST / 36 / unbekannt / ablösefrei)
Philipp Müller (ST / 21 / unbekannt / ablösefrei)

Es kommen:
Christian Mathenia (TW / 24 / Darmstadt 98 / 0,8 Mio. Euro)
Mohamed Gouaida (LM / 23 / Karlsruher SC / Leihe beendet)
Kerem Demirbay (OM / 22 / Fortuna Düsseldorf / Leihe beendet)
Matti Steinmann (ZM / 21 / Chemnitzer FC / Leihe beendet)
Zoltan Stieber (LM / 27 / 1. FC Nürnberg / Leihe beendet)
Bobby Wood (ST / 23 / Union Berlin / 4,00 Mio. Euro)

Natürlich ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Leihspieler, die zurückkommen, auch tatsächlich im Kader verbleiben werden. Ich glaube tatsächlich sogar, dass die Chancen auf einen Verbleib bei der Mannschaft bei allen vieren äußerst gering sind. Dennoch gehören sie erstmal dazu.

Deshalb sehe ich es – aus meiner Sicht als Fan und Laie und ohne vorzugeben, ich hätte großartiges Insiderwissen, einen Maulwurf an prominenter Stelle oder gar eine Quelle, die ich nicht preisgeben dürfte – so:

Der durchschnittliche uns verlassene Spieler ist knapp 30 Jahre alt und wird keine großartigen Topklubs an der Angel haben, tendenziell also einen noch schlechteren Verein finden und schlechter verdienen als bisher. (Eine Ausnahme mag Philipp Müller sein, den ich hier gern mal hätte spielen sehen – ihm wünsche ich alles Gute und dass er seinen Weg gehen und Karriere machen wird.) Der durchschnittliche Neuzugang ist knapp über 23 Jahre alt und verdient deutlich weniger Geld als die sechs Spieler, die den HSV verlassen – selbst wenn ich mir vorstellen kann, dass man Bobby Wood jetzt nicht für ’n Appel und ‘n Ei in den Volkspark gelotst hat.

Im ersten Schritt wurde der Altersschnitt also um etwa sechs Jahre gesenkt und der Etat entlastet. Die knappen fünf Millionen Euro, die als Ablöse herhalten mussten, dürften etwa der Hälfte der Gehälter entsprechen, die unsere neuesten Exspieler kassiert haben.

Kurzum: Mit dem bisherigen Transferergebnissen bin ich zufrieden.

Klar ist, dass noch mehr passieren muss. Falls es die Innenverteidiger Emir Spahic oder Cleber Reis irgendwo hinziehen sollte, braucht es Ersatz, wenn Kerim Carolus noch nicht so weit sein sollte. Ich hoffe, dass der Klub dann ähnlich verfährt wie bisher: Sich nicht aus den allerobersten Regalen bedient, sondern jüngere Spieler mit Entwicklungspotenzial holt. Auch einen linken Verteidiger sähe ich noch gern, aber: Das wollen 80% aller Vereine, und da wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, ist die aktuelle Variante mit Sakai auf links oder rechts, je nachdem, ob Diekmeier oder Ostrzolek gerade mehr schwächeln, ok.

Im Mittelfeld hoffe ich darauf, dass Gideon Jung zum Stammspieler wird. Er und Holtby wären meine erste Wahl auf der Sechs, da Ekdal zu … verletzungsanfällig ist. Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Nabil Bahoui gegen Augsburg an zwei Toren maßgeblich beteiligt war. Sollten wir tatsächlich mal wieder einen Spieler haben, der Ecken treten kann? Ich mag es kaum glauben. Aber: Die kommende Saison muss seine werden, sonst sind seine Tage hier gezählt, befürchte ich. Gut, dass Ilicevic weg ist – er hätte wohl öfter Einsatzzeiten bekommen. Nun kann Bahoui zeigen, ob er sich entwickeln kann. Auf rechts ist Nicolai Müller gesetzt, gar keine Frage. Ein bisschen Sorge macht mir die Zentrale. Ich mag Hunt sehr, aber auch er wird nicht jünger und robuster. Ich hoffe, dass Michael Gregoritsch sich nochmal steigert und das, was er bisher ansatzweise zeigte, konsequent leisten kann.

Und vorn? Es klingt hart, aber: Ich würde mich freuen, wenn Schipplock und Lasogga schnell anderswo unterkommen würden. Wir haben mit Wood eine Ein-Mann-Büffelherde, dazu Batuhan Altintas, der mehr Einsatzzeiten bekommen sollte. Und: Falls Schippo und PML gehen sollten, hätte man noch ein paar Taler übrig, um einen dritten Stürmer zu holen, der wettbewerbsfähig ist und kein Chancentod oder ewig schulterverletzt.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und habe jetzt schon wieder Lust auf die neue Saison, aber das sagte ich ja schon.

Nur keine Panik

Hallo, liebe Freunde des gepflegten Passspiels.

In letzter Zeit ist es hier ja ein wenig ruhiger geworden. Vor allem liegt das daran, dass ich seit dieser Saison drüben bei BLOGTRIFFTGALL blogge.

Nun nutze ich dieses Forum hier aber doch mal – ich habe das Gefühl, mit den 140 Zeichen drüben bei Twitter käme ich nicht hin. Und genau aus diesem Grunde habe ich dieses kleine Projekt hier ja auch überhaupt ins Leben gerufen. Der Titel mag es verraten.

Nun denn.

Ich registriere eine gewisse Panik bei den HSV-Fans und bei denen, die – sei es privat oder beruflich – über den HSV berichten. Und möchte allen ein „Entspannt Euch doch mal“ zurufen.

Der HSV hat sich die Dienste Josip Drmics für den Rest der Rückrunde gesichert. Das ist doch zunächst einmal erfreulich. Aber der Junge wird schon jetzt in der Luft zerrissen, ohne auch nur einmal für den HSV am Ball gewesen zu sein. Der könne nichts, der verdient zu viel. Tja. Er ist Schweizer Nationalspieler, und seine bisherigen Statistiken gefallen mir, möchte ich entgegenbringen.

Der Transfer mache keinen Sinn, lese ich. Wirklich nicht? Fakt ist, dass Bruno Labbadia weder Ivica Olic noch Batuhan Altintas noch Sven Schipplock ernsthaft zutraut, an Pierre-Michel Lasogga vorbei zu ziehen oder ihn zu ersetzen, falls er verletzt ist. Und genau das ist der Grund, warum hier, im Sturm, dringend nachgebessert werden musste. Insofern: ein sinnvoller Transfer. Dass die Baustelle auf anderen Positionen, etwa auf Linksaußen, größer ist, steht auf einem anderen Blatt. Mal sehen, was heute, am Schlusstag des Wintertransferfensters, noch dort geht. Der Plan B zu Mané war Drmic aus meiner Sicht jedenfalls nicht.

Was die bisherigen Auftritte unseres HSV in der Rückrunde angeht: Auch hier muss man keine Panik schieben, wenn man es nicht unbedingt will. Der Auftritt gegen die Bayern war naja bis ok, der gegen Stuttgart furchtbar. Und exakt so war es in der Hinrunde. Nach diesen beiden Spielen darauf zu schließen, dass der HSV schon jetzt als erster Absteiger feststeht (ja, das habe ich gelesen!), halte ich für verfrüht.

Ich gehe davon aus, dass der HSV auch in dieser Rückrunde, in den verbleibenden 15 Partien, Punkte einfahren wird. Sicher nicht gegen Dortmund, Lverkusen oder Gladbach, aber vielleicht gegen Hannover, Hoffenheim und Ingolstadt. Im HSV-Talk vom Sven habe ich neulich prognostiziert, dass der HSV noch 15-17 Punkte holen wird, und das dies reicht, um mindestens 15. zu werden. Dabei bleibe ich.

Der HSV-Kader (4)

Nichts ist älter als der Blogeintrag von gestern. Habe ich mich damals dazu hinreißen lassen, nach Tagen Pause mal wieder etwas über den HSV-Kader zu schreiben, war der Text schon Stunden nach Veröffentlichung hoffnungslos veraltet. Dank eines kleinen Austausches mit dem Übersteiger, der sich sicher freut, in einem HSV-Blog erwähnt zu werden, möchte ich zunächst erwähnen, dass ich im gestrigen Eintrag einen kleinen Zusatz zu Michael Gregoritsch eingebaut habe, den ich aber hier nochmal wiederhole: Möge er in den vergangenen Jahren charakterlich gereift sein. Und noch etwas: Gestern hatte ich Gregoritsch noch als Mittelfeldspieler eingestuft. Offiziell ist er aber wohl Stürmer.

Der eigentliche Grund meines erneuten Bloggens ist aber Sven Schipplock, der als nächster Neuzugang vorgestellt wurde. Was mich bei diesem Transfer über alle Maßen freut: Kein Experte hat ihn vorausgesehen, niemand hat etwas „gerochen“. Jüngst hatten alle Jörg Schmadtke völlig zu Recht dafür gelobt, dass er Leonardo Bittencourt ohne Nebengeräusche von Hannover zum 1. FC Köln lotste. Der Transfer Schipplocks zum HSV lief ganz ähnlich und ich zolle Sportdirektor Peter Knäbel meinen Respekt dafür. Das erste Pflichtspiel, das ich in der vergangenen Saison live gesehen habe – und hier gilt mein besonderer Dank dem werten Julian – war die DFB-Pokal-Erstrundenpartie USC Paloma vs. 1899 Hoffenheim, die 0:9 endete. Ich stand in der Gästekurve, musste aus nächster Nähe teils widerliche Sprüche tumber und besoffener Paloma-Fans auch über mich ergehen lassen und sah, wie Schipplock fünf Tore schoss. Zwar haben fünf gegen einen Amateurklub erzielte Treffer nur bedingt Aussagekraft hinsichtlich der Qualität eines Stürmers. In diesem Fall habe ich mich aber für den Spieler mitgefreut, galt er doch – zumindest habe ich dies stets so empfunden – in seiner Hoffenheimer Zeit nie als gesetzter Stürmer. Hier schoss er sich nun einen eventuellen Frust von der Seele und legte die Basis für seinen ersten persönlichen Titel: Mit insgesamt sechs Treffern im Wettbewerb wurde er (gemeinsam mit Stefan Kießling von Bayer Leverkusen) Torschützenkönig des Wettbewerbs. Rückblickend viel wichtiger für mich: Ab da hatte ich – wenn man so will – ein besonderes Auge auf Schipplock, fragte mich hier und da, ob er nicht öfter hätte spielen können, zumal mich die Leistungen seiner Konkurrenten nicht immer vom Hocker rissen. Nun ist Sven Schipplock hier, und darüber freue ich mich. Ich weiß nicht, ob er nun die neue Nummer eins im Zentrum wird. Aber das Angriffsspiel des HSV wird variabler, Bruno Labadia hat mehr Möglichkeiten.

Wie geht es nun weiter? Ich finde: Bevor es weitere neue Spieler geben soll (und ich bin nicht mal der Meinung, dass diese unbedingt vonnöten sind), sollte der Kader verkleinert werden. Stand jetzt haben wir 33 Mann – das ist viel. Ich hoffe, dass beispielsweise Jacques Zoua und Artjoms Rudnevs neue Klubs finden. Nicht, dass ich irgendetwas gegen diese Spieler hätte. Ich glaube nur nicht mehr daran, dass sie Chancen auf Einsätze haben. Die Spieler Mickel, Hirzel, Götz, Marcos, Cigerci und Philipp Müller verstärken wohl eher die U23. Somit stehen wir am Ende noch immer bei 25 Akteuren für elf Plätze. Ein, zwei weitere Verkäufe außer den eben genannten wären aus meiner Sicht notwendig. Insofern bin ich gespannt, ob sich beispielsweise bei Petr Jiracek etwas tut.

 

Der aktuelle HSV-Kader sieht wie folgt aus (fettgedruckt: die Elf, die ich im ersten Punktspiel erwarte):

Tor:
Rene Adler, Jaroslav Drobny, Tom Mickel, Andreas Hirzel

Abwehr:
Dennis Diekmeier, Ashton Götz, Johan Djourou, Emir Spahic, Cleber Reis, Matthias Ostrzolek, Gotoku Sakai, Ronny Marcos, Gideon Jung

Mittelfeld:
Gojko Kacar, Petr Jiracek, Marcelo Diaz, Kerem Demirbay, Tolgay Cigerci, Lewis Holtby, Zoltan Stieber, Mohamed Gouaida, Nicolai Müller, Ahmet Arslan, Ivo Ilicevic, Albin Ekdal

Angriff:
Philipp Müller, Pierre-Michel Lasogga, Michael Gregoritsch, Artjoms Rudnevs, Ivica Olic, Jacques Zoua, Batuhan Altintas, Sven Schipplock

Luft holen.

Als HSV-Fan ist man Kummer seit jeher gewohnt. Seit zwei Jahren gesellt sich zur außersportlichen Stümperhaftigkeit, die – man kann es Saison für Saison beobachten – ganz offensichtlich beliebig gesteigert werden kann, das, was auf dem Rasen gezeigt oder eben nicht gezeigt wird. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass viele Mannschaften uns links und rechts überholt haben – mit deutlich weniger finanziellem Aufwand.

Umso schöner ist es, wenn es, wie nun geschehen, zu einem versöhnlichen Saisonteilabschluss kommt. Ja, es ist peinlich, dass wir aus den Fehlern vergangener Zeiten nichts gelernt zu haben scheinen. Ja, fraglos hätten es andere Vereine durchaus mehr verdient, die Relegation spielen zu dürfen als der HSV – so behaupteten es viele. Und dennoch freue ich mich sehr darüber, dass wir noch immer die Chance haben, die Klasse zu halten.

Ich darf und möchte gestehen, dass ich lange Zeit nicht damit gerechnet habe, dass der HSV überhaupt noch mal die direkten Abstiegsränge verlassen würde. Dann kam Bruno Labbadia. Man kann über ihn sagen, was man will. Man muss ihn nicht mögen. Aber: Labbadia hat dem müden Haufen neues Leben eingehaucht, hat nach misslungenem Start in Bremen das Leistungsprinzip eingeführt und in der Folge auf die richtigen Pferde gesetzt. Bruno Labbadia hat bei seinem Amtsantritt gesagt, dass er in den letzten sechs Spielen zehn Punkte holen möchte. Das ist ihm gelungen, und dafür gebührt ihm höchster Respekt.

Die letzten drei dieser zehn Zähler holte der HSV gegen die einzige Bundesligamannschaft, die ich zurzeit noch sonderbarer finde als uns selbst: Schalke 04. Es ist Wahnsinn, welches Potenzial diese Truppe verschenkt und ich hoffe, das nie jemand aus der Führungsriege dieses Vereins zu uns stoßen wird. Doch um Schalke soll es hier nicht gehen. Ich bin der Meinung, dass der HSV an diesem Tag gegen fast alle Mannschaften aus der Bundesliga gewonnen hätte. Weil seine Spieler den Willen zeigten, Zweikämpfe anzunehmen und keinen Zentimeter Platzherrschaft abzugeben. Weil jeder für den anderen lief – weil der HSV sich als Mannschaft präsentierte. Als eine teils ungestüm wirkende und oft limitierte, aber als eine Mannschaft. Das fehlte so häufig.

Es war schön und traurig zugleich zu sehen, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Denn so sehr ich mich freute, dass mein HSV eine solch engagierte Leistung abgerufen hat: Tragisch ist, dass er es so oft nicht gezeigt hat.

Wir müssen also nachsitzen. Wieder. Im Gegensatz zur vergangenen Saison gehe ich aber deutlich entspannter in die Relegation. Weil der HSV vielleicht noch rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und weil er – auch hier geht ein Dank an den Trainer – wieder einigermaßen torgefährlich geworden ist. 1,5 Tore erzielten wir im Schnitt pro Spiel unter Brunos Leitung. Das ist eine zufriedenstellende Quote. Und deshalb kann ich nach vielen bangen Wochen endlich einmal wieder: Luft holen.

 

Sp. Gegner 2013/14 Ergebnis Gegner 2014/15 Ergebnis
1 Schalke 04 (A) 3:3 (1 Punkt) 1. FC Köln (A) 0:0 (1 Punkt)
2 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) SC Paderborn (H) 0:3 (0 Punkte)
3 Hertha BSC (A) 0:1 (0 Punkte) Hannover 96 (A) 0:2 (0 Punkte)
4 Braunschweig (H) 4:0 (3 Punkte) FC Bayern (H) 0:0 (1 Punkt)
5 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) M’gladbach (A) 0:1 (0 Punkte)
6 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) Frankfurt (H) 1:2 (0 Punkte)
7 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) Dortmund (A) 1:0 (3 Punkte)
8 Nürnberg (A) 5:0 (3 Punkte) Hoffenheim (H) 1:1 (1 Punkt)
9 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) Berlin (A) 0:3 (0 Punkte)
10 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) Leverkusen (H) 1:0 (3 Punkte)
11 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) Wolfsburg (A) 0:2 (0 Punkte)
12 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) Heiner Bremer (H) 2:0 (3 Punkte)
13 Hannover (H) 3:1 (3 Punkte) Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte)
14 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) Mainz 05 (H) 2:1 (3 Punkte)
15 FC Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) Freiburg (A) 0:0 (1 Punkt)
16 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) Stuttgart (H) 0:1 (0 Punkte)
17 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) Schalke 04 (A) 0:0 (1 Punkt)
18 Schalke 04 (H) 0:3 (0 Punkte) 1. FC Köln (H) 0:2 (0 Punkte)
19 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) Paderborn (A) 3:0 (3 Punkte)
20 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) Hannover 96 (H) 2:1 (3 Punkte)
21 Braunschweig (A) 2:4 (0 Punkte) FC Bayern (A) 0:8 (0 Punkte)
22 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) Gladbach (H) 1:1 (1 Punkt)
23 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) Frankfurt (A) 1:2 (0 Punkte)
24 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) Dortmund (H) 0:0 (1 Punkt)
25 Nürnberg (H) 2:1 (3 Punkte) Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte)
26 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) Hertha BSC (H) 0:1 (0 Punkte)
27 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) Leverkusen (A) 0:4 (0 Punkte)
28 Gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) Wolfsburg (H) 0:2 (0 Punkte)
29 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte)
30 Hannover (A) 1:2 (0 Punkte) Augsburg (H) 3:2 (3 Punkte)
31 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) Mainz 05 (A) 2:1 (3 Punkte)
32 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt)
33 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) Stuttgart (A) 1:2 (0 Punkte)
34 Mainz 05 (A) 2:3 (0 Punkte) Schalke (H) 2:0 (3 Punkte)
Gesamt 51:75 (27 Punkte) 25:50 (35 Punkte)

Vergleich: Der HSV steht aktuell 8 Punkte besser und 1 Tor schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Platzierung nach dem Spieltag:
2013/14: 16
2014/15: 16

Veränderung: Der HSV steht auf dem selben Platz wie am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Sp. Mannschaft 2013/14 2014/15
1 Nürnberg/Köln* (A) 5:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
2 Braunschweig/Paderb.* (H) 4:0 (3 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
3 Hannover 96 (A) 1:2 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
4 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
5 M’gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
6 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
7 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
8 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
9 Berlin (A) 0:1 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
10 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
11 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) 0:2 (0 Punkte)
12 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
13 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) 1:3 (0 Punkte)
14 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
15 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
16 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) 0:1 (0 Punkte)
17 Schalke (A) 3:3 (1 Punkt) 0:0 (1 Punkt)
18 Nürnberg/Köln* (H) 2:1 (3 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
19 Braunschweig/Paderb.* (A) 2:4 (0 Punkte) 3:0 (3 Punkte)
20 Hannover 96 (H) 3:1 (3 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
21 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) 0:8 (0 Punkte)
22 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
23 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
24 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
25 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
26 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
27 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) 0:4 (0 Punkte)
28 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
29 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
30 Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) 3:2 (3 Punkte)
31 Mainz 05 (A) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
32 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) 1:1 (1 Punkt)
33 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) 1:2 (0 Punkte)
34 Schalke (H) 0:3 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
Gesamt 51:75 (27 Punkte) 25:50 (35 Punkte)

Veränderung: Der HSV steht im Direktvergleich aktuell 8 Punkte besser und 1 Tor schlechter da als in der vorigen Saison.

*Köln ersetzt in diesem Vergleich Nürnberg, Paderborn Braunschweig.

Welcher Klub bist Du und was hast Du mit dem HSV gemacht?

DAS war Balsam auf die Seelen leidgeplagter HSV-Fans: Endlich gab es mal wieder ein Tor zu sehen. Halt: nicht nur ein Tor, sondern gleich drei – zum ersten Mal in einem Heimspiel dieser Saison. Und das Schönste daran: Der Gegner hat weniger Tore geschossen.

Natürlich kam das erste Tor durch Ivica Olic glücklich zustande, sehr glücklich. Aber das spielt keine Rolle, und im Abstiegskampf schon gar nicht. Dieses – Entschuldigung – Scheißtor ließ beim HSV scheinbar die Nervosität und die Angst vorm Versagen verschwinden. In der Folgezeit sah ich eine Mannschaft, die den Abstiegskampf zumindest für diese 90 Minuten gegen den FC angenommen hat und die sogar versucht hat, ein vernünftiges Kombinationsspiel aufzuziehen. Hinzu kamen offensive Eins-zu-eins-Situationen. All‘ das habe ich in der Form lange nicht mehr gesehen. Kurzum: Gemessen an dem, was wir bisher in dieser Saison gezeigt haben, war das eine sehr gute HSV-Partie, die am Ende nicht unverdient gewonnen wurde. Wie groß der Anteil Bruno Labbadias an diesem letztlich nicht unverdienten Erfolg ist, durch den wir es nun endlich geschafft haben, den Punktestand aus der vergangenen Saison zu übertreffen, lässt sich schwer beurteilen. Auffallend war aber, dass in meinen Augen besonders die Spieler positiv aufgefallen sind, die bei Labbadias Vorgängern schon aussortiert waren und die (eigentlich) keine Zukunft beim HSV mehr haben. Und wenn Peter Knäbel neulich nach dem Spiel gegen Leverkusen sagte, er habe gesehen, auf wen er sich verlassen könne, dann dürfte und müsste er sich nach diesem guten Spiel gegen Augsburg die Namen Westermann, Kacar und Ilicevic ins Heftchen geschrieben haben.

Trainer Labbadia sprach vor der Partie davon, dass „die Heimspiele das Faustpfand“ seien und diese gewonnen werden müssen. Diesen Worten haben er und seine Mannschaft, die sich über weite Strecken auch als eine solche präsentierte, nun erste Taten folgen lassen. Das macht Mut im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Man sollte bei aller Euphorie aber auch bedenken, dass der Gegner eben nur Augsburg war. Ja, der FCA gehört tabellarisch zum oberen Drittel der Bundesliga. In der Rückrunde hat mich der Verein, der mich sonst über alle Maßen begeistert, aber noch nicht sonderlich beeindruckt. Und vor der Partie in Hamburg hatte er bereits viermal in Folge auswärts verloren.

Aber ich möchte den Erfolg des HSV auch nicht kleinreden. Aufopferungsvoller Kampf in der Abwehr, teils kreatives Spiel in der Offensive und ein Torjäger, der da steht, wo er stehen muss, führen zu verdienten Punkten. Entscheidender Mann auf dem Feld war für mich Zoltan Stieber, dem nicht nur das erste Tor zu 90% zugeschrieben werden müsste, sondern auch vor dem dritten Tor eine hervorragende Vorlage ablieferte. Es gab nicht wenige, die den Mann schon vor Saisonbeginn als Fehleinkauf abstempelten. „Was wollen wir denn mit dem?“ war eine oft gestellte Frage. Die Antwort darauf hat er spätestens in dieser Partie gegeben.

Nachtrag: Was mir ausnehmend gut gefallen hat war, dass der verletzte Dennis Diekmeier und der gesperrte Lewis Holtby mindestens zeitweilig inmitten der Fans auf der Nordtribüne gestanden und von dort aus mitgefiebert haben. In diesem Zusammenhang werfe ich mal die Frage in den Raum: Wo war der gesperrte Valon Behrami?

 

Sp. Gegner 2013/14 Ergebnis Gegner 2014/15 Ergebnis
1 Schalke 04 (A) 3:3 (1 Punkt) 1. FC Köln (A) 0:0 (1 Punkt)
2 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) SC Paderborn (H) 0:3 (0 Punkte)
3 Hertha BSC (A) 0:1 (0 Punkte) Hannover 96 (A) 0:2 (0 Punkte)
4 Braunschweig (H) 4:0 (3 Punkte) FC Bayern (H) 0:0 (1 Punkt)
5 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) M’gladbach (A) 0:1 (0 Punkte)
6 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) Frankfurt (H) 1:2 (0 Punkte)
7 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) Dortmund (A) 1:0 (3 Punkte)
8 Nürnberg (A) 5:0 (3 Punkte) Hoffenheim (H) 1:1 (1 Punkt)
9 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) Berlin (A) 0:3 (0 Punkte)
10 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) Leverkusen (H) 1:0 (3 Punkte)
11 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) Wolfsburg (A) 0:2 (0 Punkte)
12 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) Heiner Bremer (H) 2:0 (3 Punkte)
13 Hannover (H) 3:1 (3 Punkte) Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte)
14 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) Mainz 05 (H) 2:1 (3 Punkte)
15 FC Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) Freiburg (A) 0:0 (1 Punkt)
16 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) Stuttgart (H) 0:1 (0 Punkte)
17 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) Schalke 04 (A) 0:0 (1 Punkt)
18 Schalke 04 (H) 0:3 (0 Punkte) 1. FC Köln (H) 0:2 (0 Punkte)
19 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) Paderborn (A) 3:0 (3 Punkte)
20 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) Hannover 96 (H) 2:1 (3 Punkte)
21 Braunschweig (A) 2:4 (0 Punkte) FC Bayern (A) 0:8 (0 Punkte)
22 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) Gladbach (H) 1:1 (1 Punkt)
23 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) Frankfurt (A) 1:2 (0 Punkte)
24 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) Dortmund (H) 0:0 (1 Punkt)
25 Nürnberg (H) 2:1 (3 Punkte) Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte)
26 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) Hertha BSC (H) 0:1 (0 Punkte)
27 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) Leverkusen (A) 0:4 (0 Punkte)
28 Gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) Wolfsburg (H) 0:2 (0 Punkte)
29 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte)
30 Hannover (A) 1:2 (0 Punkte) Augsburg (H) 3:2 (3 Punkte)
Gesamt 46:62 (27 Punkte) 19:46 (28 Punkte)

Vergleich: Der HSV steht aktuell 1 Punkt besser und 11 Tore schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Platzierung nach dem Spieltag:
2013/14: 16
2014/15: 16

Veränderung: Der HSV steht aktuell keinen Platz besser oder schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Sp. Mannschaft 2013/14 2014/15
1 Nürnberg/Köln* (A) 5:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
2 Braunschweig/Paderb.* (H) 4:0 (3 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
3 Hannover 96 (A) 1:2 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
4 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
5 M’gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
6 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
7 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
8 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
9 Berlin (A) 0:1 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
10 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
11 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) 0:2 (0 Punkte)
12 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
13 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) 1:3 (0 Punkte)
14 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
15 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
16 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) 0:1 (0 Punkte)
17 Schalke (A) 3:3 (1 Punkt) 0:0 (1 Punkt)
18 Nürnberg/Köln* (H) 2:1 (3 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
19 Braunschweig/Paderb.* (A) 2:4 (0 Punkte) 3:0 (3 Punkte)
20 Hannover 96 (H) 3:1 (3 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
21 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) 0:8 (0 Punkte)
22 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
23 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
24 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
25 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
26 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
27 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) 0:4 (0 Punkte)
28 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
29 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
30 Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) 3:2 (3 Punkte)
Gesamt 48:68 (26 Punkte) 19:46 (28 Punkte)

Veränderung: Der HSV steht im Direktvergleich aktuell 2 Punkte besser und 7 Tore schlechter da als in der vorigen Saison.

*Köln ersetzt in diesem Vergleich Nürnberg, Paderborn Braunschweig.

Ganz kurz, ganz knapp.

Nein, es liegt nicht an der Form oder gar an den Ergebnissen des HSV, dass ich mich kurz halte. Es ist nur so: Ich hatte Urlaub, habe jetzt aber keinen Urlaub mehr und dementsprechend erstmal ein bisschen zu tun – liegengebliebenes will bearbeitet werden.

Außerdem ist es so, dass ich die Partien gegen Wolfsburg und Heiner Bremer nicht sehen konnte – etwaige Versuche von Analysen fallen damit auch aus.

Tja, und was den HSV im Allgemeinen und das, was seine Oberen und auch die laufenden Angestellten so geliefert und abgeliefert haben, angeht: Das ist alles schon geschrieben worden. Und zwar von Sven.

Sp. Gegner 2013/14 Ergebnis Gegner 2014/15 Ergebnis
1 Schalke 04 (A) 3:3 (1 Punkt) 1. FC Köln (A) 0:0 (1 Punkt)
2 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) SC Paderborn (H) 0:3 (0 Punkte)
3 Hertha BSC (A) 0:1 (0 Punkte) Hannover 96 (A) 0:2 (0 Punkte)
4 Braunschweig (H) 4:0 (3 Punkte) FC Bayern (H) 0:0 (1 Punkt)
5 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) M’gladbach (A) 0:1 (0 Punkte)
6 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) Frankfurt (H) 1:2 (0 Punkte)
7 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) Dortmund (A) 1:0 (3 Punkte)
8 Nürnberg (A) 5:0 (3 Punkte) Hoffenheim (H) 1:1 (1 Punkt)
9 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) Berlin (A) 0:3 (0 Punkte)
10 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) Leverkusen (H) 1:0 (3 Punkte)
11 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) Wolfsburg (A) 0:2 (0 Punkte)
12 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) Heiner Bremer (H) 2:0 (3 Punkte)
13 Hannover (H) 3:1 (3 Punkte) Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte)
14 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) Mainz 05 (H) 2:1 (3 Punkte)
15 FC Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) Freiburg (A) 0:0 (1 Punkt)
16 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) Stuttgart (H) 0:1 (0 Punkte)
17 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) Schalke 04 (A) 0:0 (1 Punkt)
18 Schalke 04 (H) 0:3 (0 Punkte) 1. FC Köln (H) 0:2 (0 Punkte)
19 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) Paderborn (A) 3:0 (3 Punkte)
20 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) Hannover 96 (H) 2:1 (3 Punkte)
21 Braunschweig (A) 2:4 (0 Punkte) FC Bayern (A) 0:8 (0 Punkte)
22 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) Gladbach (H) 1:1 (1 Punkt)
23 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) Frankfurt (A) 1:2 (0 Punkte)
24 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) Dortmund (H) 0:0 (1 Punkt)
25 Nürnberg (H) 2:1 (3 Punkte) Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte)
26 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) Hertha BSC (H) 0:1 (0 Punkte)
27 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) Leverkusen (A) 0:4 (0 Punkte)
28 Gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) Wolfsburg (H) 0:2 (0 Punkte)
29 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte)
Gesamt 45:60 (27 Punkte) 16:44 (25 Punkte)

 

Vergleich: Der HSV steht aktuell 2 Punkte und 13 Tore schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

 

Platzierung nach dem Spieltag:
2013/14: 16
2014/15: 18

Veränderung: Der HSV steht aktuell zwei Plätze schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

 

Sp. Mannschaft 2013/14 2014/15
1 Nürnberg/Köln* (A) 5:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
2 Braunschweig/Paderb.* (H) 4:0 (3 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
3 Hannover 96 (A) 1:2 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
4 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
5 M’gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
6 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
7 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
8 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
9 Berlin (A) 0:1 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
10 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
11 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) 0:2 (0 Punkte)
12 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
13 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) 1:3 (0 Punkte)
14 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
15 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
16 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) 0:1 (0 Punkte)
17 Schalke (A) 3:3 (1 Punkt) 0:0 (1 Punkt)
18 Nürnberg/Köln* (H) 2:1 (3 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
19 Braunschweig/Paderb.* (A) 2:4 (0 Punkte) 3:0 (3 Punkte)
20 Hannover 96 (H) 3:1 (3 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
21 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) 0:8 (0 Punkte)
22 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
23 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
24 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
25 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
26 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
27 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) 0:4 (0 Punkte)
28 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
29 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
Gesamt 48:67 (26 Punkte) 16:44 (25 Punkte)

Veränderung: Der HSV steht im Direktvergleich aktuell 1 Punkt und 9 Tore schlechter da als in der vorigen Saison.

*Köln ersetzt in diesem Vergleich Nürnberg, Paderborn Braunschweig.