Alles richtig gemacht.

Bei Twitter hatte ich angekündigt, dass ich zu diesem Thema nicht bloggen werde und stattdessen auf den guten Sven verweise, dessen Worte zur Causa Calhanoglu/Lasogga auch die meinen hätten sein können.

Nun lasse ich doch noch ein paar Gedanken dazu fallen:

– Hakan Calhanoglu wechselt zu Bayer Leverkusen, er möge dort glücklich werden, vor allem aber reifen.

– Pierre-Michel Lasogga kommt endlich endgültig zum HSV. Ich mag seine Art, Fußball zu spielen. Und ich mag es, dass er sich in dieser doch sehr schwierigen Situation, in der sich der HSV befindet, zu eben diesem bekennt. Aber so sehr ich mich freue: Ich bin vorsichtig und halte mich mit Lobeshymnen zurück, denn ich weiß, dass auch Calhanoglu im Zuge seiner Vertragsverlängerung beim HSV Feuer und Flamme war. („Bin dankbar, will dem HSV etwas zurückgeben, gehe notfalls auch in die 2. Liga.“)

– Wenn ich es richtig mitbekommen habe, war Per Skjelbred kein Teil des Lasogga-Deals. Das bedeutet, dass wir entweder einen gereiften, technisch versierten Mittelfeldspieler im Kader haben, oder aber noch ein paar Euro aus der Hauptstadt bekommen werden.

Zum Schluss das Allerbeste:
– Dietmar Beiersdorfer hat Rückgrat bewiesen. Herr Kühne wedelte mit Scheinchen und wollte dafür ein Stück Seele zum günstigen Preis haben. Beiersdorfer blieb standhaft, verkaufte lieber einen (von vielen) ungeliebten Spieler, der wahrscheinlich eh nicht an die Leistung der Vorsaison hätte anknüpfen können, mit großem Gewinn und machte dadurch den Lasogga-Deal möglich und hat sogar noch ein paar Taler übrig. So geht Business, alles richtig gemacht.

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Warum der HSV-Kader besser ist als zuletzt

Ja, die WM ist in vollem Gange. Dennoch richten sich meine Blicke auch und immer wieder Richtung HSV.

Der 1. Juli sollte das Datum des endgültigen Neustarts werden, der zwar keine Verbesserung, aber zumindest eine starke Veränderung garantiert. Nun ja, ein ehemaliger Volleyballspieler hat etwas dagegen, ich werde das nicht weiter kommentieren.

Stattdessen schaue ich auf den Kader. Es wird gemunkelt, er habe sich im Vergleich zur vergangenen Saison qualitativ nicht verändert, und wenn, dann eher verschlechtert als verbessert. Nun, das sehe ich nicht so.

Ja, es ist noch ungeklärt, ob Pierre-Michel Lasogga auch in der kommenden Saison ein HSV er sein wird. Falls nicht, wäre das sportlich schade. Aber sonst? Die zur Winterpause der abgelaufenen Saison ausgeliehenen Ouasim Bouy und Ola John sind zu ihren Vereinen zurückgekehrt – beide haben wenig bis gar nicht überzeugt. Der dritte Torwart Sven Neuhaus beendete seine Karriere. Lasse Sobiech wird an den Stadtteilverein ausgeliehen, um Spielpraxis zu bekommen. Der Vertrag von Robert Tesche wurde nicht verlängert, ob er einen neuen Verein findet, ist noch ungewiss (Wobei: Dass er einen Verein findet, steht wohl außer Frage. Nur eben nicht, welcher Verein dies sein wird.). Zhi Gin Lam wurde an die SpVgg Greuther Fürth weitergegeben. Der eh schon verliehene Dennis Aogo gehört jetzt ganz offiziell Schalke 04. Ich möchte keinem dieser Spieler (und vor allem: Menschen) zu nahe treten, aber: Da ist der HSV eine ganze Menge Ballast losgeworden.

Schmerzen tut der Verlust eines Tomas Rincon. Ein Spielertyp und Mensch wie er tut jeder Mannschaft gut, nicht nur dem HSV. Ich bin gespannt, welcher Klub sich seine Dienste sichern wird und weine Rincon, der technisch beschlagener war, als es so mancher glauben mag, eine Träne hinterher.

Neu im Team ist Zoltan Stieber. Ein schneller, trickreicher Spieler, der mit dem Ball umzugehen weiß. Ich hoffe, er schafft es, seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Kritiker hat er genug, wobei ich manchmal denke, dass es sich hierbei um Neider handelt, die uns diesen Transfer nicht gegönnt haben.

Nicht nur wegen Stieber glaube ich, dass sich der HSV-Kader verstärkt hat. Sondern auch und vor allem wegen vier weiterer Neuzugänge: Slobodan Rajkovic, Gojko Kacar, Artjoms Rudnevs und vor allem Maxi Beister.

Ich verstehe bis heute nicht, wie man einen Spieler der Güteklasse Rajkovic so lange links liegen lassen konnte. Ich vermute, er war ein Bauernopfer. Trainer ohne Rückgrat beugten sich dem Boulevard und wollten so wenig „Chelsea-Boys“ wie nötig spielen lassen. Da kam ein Trainingsgerangel mit einem jetzigen Leverkusener gerade recht, um Rajkovic aufs Abstellgleis zu schieben. Schade, wirklich schade, dass er sich nach seiner „Rehabilitation“ so schnell und so schwer verletzte. Er wird nicht gleich zu Saisonbeginn fit sein, aber irgendwann im Laufe der Hinrunde – hoffe ich. Und dann zur Verstärkung werden.

Als Gojko Kacar im Sommer 2010 aus Berlin kam, dachte ich: Königstransfer. Kacar zählte für mich seinerzeit zu den besten fünf Bundesligaspielern im defensiven Mittelfeld. Wer weiß: Vielleicht kann er an alte Leistungen anknüpfen. Er ist erst 27 Jahre alt, hat schon eine Menge erlebt. Ihn dürfte so leicht nichts mehr umwerfen. Ich habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass Trainer Mirko Slomka ihn „wie einen ganz normalen Feldspieler“ betrachtet, ohne jegliche Vorurteile.

Artjoms Rudnevs. Was soll ich sagen? Ein Spieler, der zwölf Tore für eine Mannschaft wie den HSV erzielt, bringt gewisse Qualitäten mit. Ja, er ist kein Edeltechniker. Aber das war Jürgen Klinsmann auch nicht. Und? Tore zählen. Die hat Rudnevs gemacht, und die Art und Weise, wie er abgeschoben wurde, stößt mir bitter auf. Artjoms Rudnevs ist ein Spieler, der in ihn gesetztes Vertrauen mit Leistung und Hingabe zurückzahlt. Ich hoffe, er bekommt dieses Vertrauen.

Maxi Beister ist nach seinem Kreuzbandriss endlich wieder zurück auf dem Rasen. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis er wieder der Alte ist. Laut eigener Aussage will er „im Herbst Spielpraxis sammeln und in der Rückrunde angreifen“. Realistisch, wie ich meine. Und genau solche Spieler braucht der HSV: Akteure, die ihre Situation richtig einschätzen können und nicht abgehoben sind. Wie groß die Wertschätzung seitens des HSV ist, sieht man anhand der Verteilung der Trikotnummern: Beister erhält die Neun – nicht alle Spieler, die diese Nummer zuletzt trugen, vermögen sich und den Kosmos um sich herum so einzuschätzen wie Beister.

Und nun stelle man sich vor, dass Hakan Calhanoglu tatsächlich bleiben muss und seine Krankheit überwindet. Und Pierre-Michel Lasogga doch noch kommt und Per Skjelbred gleich aus Berlin mitbringt. Und der Sportchef, wer immer dies sein wird, Matthias Ostrzolek vom FC Augsburg loseisen kann. Und irgendjemand Rafael van der Vaart die Kapitänsbinde abnimmt. Und Jonathan Tah und Kerem Demirbay verletzungsfrei bleiben. Das könnte dann ganz nett werden.

Nein, es wäre keine Truppe, die um Europapokalplätze spielen könnte, Aber eine, der ich es zutrauen würde, 13 bis 15 Punkte mehr zu holen als in der vergangenen Saison – und damit zumindest nicht in Abstiegsnöte zu kommen. Mehr möchte ich ja gar nicht.

Bitte geh‘, Hakan

Er ist ein junger Mann, zweifellos talentiert und auf dem Weg, ein Star zu werden. Und am liebsten hätte ich gesehen, dass er noch ein paar Jahre beim HSV geblieben wäre. Nun aber wünsche ich mir nichts mehr, als dass Hakan Calhanoglu so schnell wie möglich den Verein verlässt.

Zumindest, wenn das so stimmt, was man seit kurzem auf http://www.transfermarkt.de lesen kann: „Ich möchte den HSV verlassen.

Calhanoglu, so heißt es, äußerte sich wie folgt: „Meine Perspektive für die kommende Saison sehe ich ganz klar bei Bayer Leverkusen.“ Und: „Ich bin mit großer Hoffnung hierhergekommen, aber ich habe sie verloren. Auch nach dem schlechten Start habe ich noch an das Potenzial geglaubt, aber es wurde immer schlimmer. Für mich als junger Spieler war das schwer wegzustecken.“

Wenn Du das wirklich so gesagt hast, lieber Hakan: Verschwinde.

Wir HSV-Fans hatten auch mal große Hoffnungen. Nämlich die, dass Du unseren Verein wieder in erfolgreichere Zeiten führen könntest. Platz zehn in der nächsten Saison wäre zum Beispiel ein solcher Erfolg.

Oder die, dass Deine Worte bei der Vertragsverlängerung neulich – wieviel Kohle hast Du Monat für Monat vom HSV kassiert? –  nicht nur dumme Lippenbekenntnisse („Ich gehe notfalls auch in die 2. Liga. Ich bin dem Verein dankbar und will ein Signal setzen.“) waren.

Bitte geh‘, Hakan, und werde in Leverkusen glücklich. Dort wirst Du allerdings sehen, dass Du einer von vielen bist. Wirst merken, wie hart eine Ersatzbank sein kann und Dich wundern, dass Dir plötzlich nicht mehr jeder zu Füßen liegt. Ich rate Dir, an Deiner Einstellung zu arbeiten. Sätze wie „Ich weiß nicht, ob ich (beim HSV) weiter so locker und leicht spielen könnte“, die Du angesichts der Tatsache, dass Du eventuell beim HSV bleiben musst, getätigt hast, kommen nirgends gut an. Nicht mal in Leverkusen.

Da Du ja so nett warst und Deinen Vertrag bis 2018 verlängert hast, dürfte uns Dein Wechsel ein paar Taler bringen. Dafür bin ich Dir dankbar. Ansonsten: Sieh‘ zu, dass Du Land gewinnst.

Startaufstellungsentscheidungsfindung

Das 1:1 gegen den SC Freiburg hat uns kein Stück weitergebracht.

Es war ein unentschieden der Kategorie „verdient“. Zwar hatte der HSV über die gesamten 90 Minuten mehr investiert als Freiburg, doch die Gäste spielten verdammt clever. Geschickt nahmen sie immer wieder das Tempo aus dem Spiel, um im Zweifelsfall aber rasend schnelle Konter zu fahren. Beide Tore waren eher Glücks- als herausgespielte Treffer. Es ist müßig darüber nachzudenken, ob wir mit einem Hakan Calhanoglu gewonnen hätten. (Natürlich hätten wir. Aber er war nun mal gesperrt.)

Meine persönliche Erkenntnis dieses Spiels ist: Rafael van der Vaart in dieser Verfassung hilft dem HSV kein Stück weiter. Einmal mehr lief das Spiel an unserem Kapitän vorbei. Einzig bei Standards war er überhaupt zu sehen – aufgrund der Tatsache, dass er der einzige Spieler war, dem man so etwas wie eine Idee bei ruhenden Bällen zutraut. Aber um ehrlich zu sein: Sämtliche Freistöße von ihm waren schlecht. Genau wie seine erbärmlichen Versuche, Schiedsrichter Deniz Aytekin zu verdeutlichen, dass er (also: van der Vaart) soeben unrechtmäßig vom Ball getrennt wurde. Ehrlich: Selbst ich habe seinerzeit in der D-Jugend bessere Schwalben hinbekommen.

Des weiteren möchte ich eine Lanze für Jacques Zoua brechen. Sicher gehört er nicht zur Creme de la Creme der Bundesliga; aber bei den teils sehr kritischen Fans des HSV hat Zoua meiner Meinung nach zu wenig Kredit. Gegen Freiburg hat er sich aufgerieben, war stets anspielbar und hat viele Bälle vorn festgemacht. Zoua ist erst 22 Jahre alt; vielleicht schafft es Mirko Slomka ja, ihm noch ein bisschen mehr Torgefährlichkiet anzutrainieren. Und ein wenig mehr Selbstvertrauen zu geben. Dann könnten wir noch eine Menge Spaß an und mit ihm haben, davon bin ich überzeugt.

Angesichts der prekären Tabellensituation und der mageren Ergebnisse gegen die direkte Konkurrenz (siehe unten) muss der HSV endlich mal einen Überraschungscoup landen. Den schafft man eventuell mit einer Überraschung in der Startaufstellung. Daher wünsche ich mir, das folgende Spieler in Gladbach von Beginn an auflaufen:

Adler – Diekmeier, Mancienne, Djourou, Westermann – Arslan, Rincon – Jiracek, Calhanoglu, Zoua– Lasogga

Mirko Slomka soll – ginge es nach mir – Rafael van der Vaart auf die Bank setzen. Eine Pause tut dem kleinen Engel ihm wahrscheinlich gut; auf jeden Fall täte sie der Mannschaft gut. Zumal sein „Nachfolger“ wieder bereitsteht: Hakan Calhanoglu hat seine Gelb/Rot-Sperre abgesessen und darf wieder ran. Ich glaube allerdings nicht daran, dass der Kapitän aussetzen muss. Eine für mich denkbare Option wäre daher, ihn statt Rincon auf der Sechs für den gelbgesperrten Badelj spielen zu lassen. Auch das wäre irgendwie überraschend. Und: Ich traue van der Vaart das durchaus zu, zudem hätte ein paar Meter weiter vorn Calhanoglu keinen Hemmschuh mehr neben sich, um die Offensive anzukurbeln.

Vielleicht ist folgender Fakt ja der Startaufstellungsentscheidungsfindung Herrn Slomkas zuträglich: In dieser Saison fehlte Rafael van der Vaart in fünf Spielen – es gab zwei Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage.

Saison 12/13:

1. Spieltag: Nürnberg (H) 0:1, 0 Punkte (Torverhältnis: -1)
2. Spieltag: Bremen (A) 0:2, 0 Punkte (-3)
3. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:3, 0 Punkte (-4)
4. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:2, 3 Punkte (-3)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A) 2:2, 4 Punkte (-3)
6. Spieltag: Hannover 96 (H) 1:0, 7 Punkte (-2)
7. Spieltag: Greuther Fürth (A) 1:0, 10 Punkte (-1)
8. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 0:1, 10 Punkte (-2)
9. Spieltag: FC Augsburg (A) 2:0, 13 Punkte (0)
10. Spieltag: Bayern München (H) 0:3, 13 Punkte (-3)
11. Spieltag: SC Freiburg (A) 0:0, 14 Punkte (-3)
12. Spieltag: Mainz 05 (H) 1:0, 17 Punkte (-2)
13. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A) 0:2, 17 Punkte (-4)
14. Spieltag: FC Schalke 04 (H) 3:1, 20 Punkte (-2)
15. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 21 Punkte (-2)
16. Spieltag: 1899 Hoffenheim (H) 2:0, 24 Punkte (0)
17. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 0:3, 24 Punkte (-3)
18. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 1:1, 25 Punkte (-3)
19. Spieltag: Bremen (H) 3:2, 28 Punkte (-2)
20. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 0:2, 28 Punkte (-4)
21. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 4:1, 31 Punkte (-1)
22. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H) 1:0, 34 Punkte (0)
23. Spieltag: Hannover 96 (A), 1:5, 34 Punkte (-4)
24. Spieltag: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth 1:1, 35 Punkte (-4)
25. Spieltag: VfB Stuttgart – Hamburger SV 0:1, 38 Punkte (-3)
26. Spieltag: Hamburger SV – FC Augsburg 0:1, 38 Punkte (-4)
27. Spieltag: FC Bayern – Hamburger SV 9:2, 38 Punkte (-11)

Saison 13/14:
1. Spieltag: Schalke (A) 3:3, 1 Punkt (Torverhältnis: 0)
2. Spieltag: 1899 (H) 1:5, 1 Punkt (-4)
3. Spieltag: Hertha BSC (A) 0:1, 1 Punkt (-5)
4. Spieltag. Eintr. Braunschweig (H) 4:0, 4 Punkte (-1)
5. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 2:6, 4 Punkte (-5)
6. Spieltag: Werder Bremen (H) 0:2, 4 Punkte (-7)
7. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:2, 5 Punkte (-7)
8. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 5:0, 8 Punkte (-2)
9. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 3:3, 9 Punkte (-2)
10. Spieltag: SC Freiburg (A) 3:0, 12 Punkte (1)
11. Spieltag: Bor. M’gladbach (H) 0:2, 12 Punkte (-1)
12. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 3:5, 12 Punkte (-3)
13. Spieltag: Hannover 96 (H) 3:1, 15 Punkte (-1)
14. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 16 Punkte (-1)
15. Spieltag: FC Augsburg (H) 0:1, 16 Punkte (-2)
16. Spieltag: FC Bayern (A), 1:3, 16 Punkte (-4)
17. Spieltag: FSV Mainz (H) 2:3, 16 Punkte (-5)
18. Spieltag: Schalke 04 (H) 0:3, 16 Punkte (-8)
19. Spieltag: 1899 Hoffenheim (A) 0:3, 16 Punkte (-11)
20. Spieltag: Hertha BSC (H) 0:3, 16 Punkte (-14)
21. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A) 2:4, 16 Punkte (-16)
22. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:0, 19 Punkte (-13)
23. Spieltag: Heiner Bremer (A) 0:1, 19 Punkte (-14)
24. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 1:1, 20 Punkte (-14)
25. Spieltag: 1. FC Nürnberg (H) 2:1, 23 Punkte (-13)
26. Spieltag: VfB Stuttgart (A) 0:1, 23 Punkte (-14)
27. Spieltag: SC Freiburg (H) 1:1, 24 Punkte (-14)

Veränderung: 14 Punkte schlechter (drei Tore schlechter)

Platzierung nach dem Spieltag:
2012/13: 9
2013/14: 16

Veränderung: Sieben Plätze schlechter

Saison 12/13:
Schalke – Hamburger SV 4:1
Hamburger SV – Hoffenheim 2:0
Fortuna Düsseldorf* – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth* 1:1
Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Werder Bremen 3:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
Hamburger SV – Bor. M’gladbach 1:0
Bayer Leverkusen– Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 9:2
Hamburger SV – FSV Mainz 1:0
Hamburger SV – Schalke 04 3:1
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf 2:1
Greuther Fürth – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – Borussia Dortmund  3:2
Heiner Bremer – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 0:1
VfB Stuttgart – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – SC Freiburg 0:1

40 Punkte, 34:40 Tore

Saison 13/14
Schalke – Hamburger SV 3:3
Hamburger SV – Hoffenheim 1:5
Hertha BSC* – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Braunschweig* 4:0
Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2
Hamburger SV – Werder Bremen 0:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5
Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3
SC Freiburg – Hamburger SV 0:3
Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach 0:2
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 5:3
Hamburger SV – Hannover 96 3:1
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 3:1
Hamburger SV – FSV Mainz 2:3
Hamburger SV – Schalke 04 0:3
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hertha BSC* 0:3
Eintracht Braunschweig* – Hamburger SV 4:2
Hamburger SV – Borussia Dortmund 3:0
Heiner Bremer – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:1
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 2:1
VfB Stuttgart – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – SC Freiburg 1:1

24 Punkte, 42:56 Tore

Veränderung: 16 Punkte schlechter, acht Tore schlechter

*Hertha ersetzt in diesem Vergleich Düsseldorf, Braunschweig Greuther Fürth.

Brustlöser.

Oh, wie eminent wichtig waren diese drei Punkte!?

Trainer Slomka sprach vor der Partie von einem „Überholspiel“, und tatsächlich schob sich der HSV mit diesem nicht unverdienten Sieg an den Nürnbergern vorbei auf Rang 14. Zum ersten Mal seit Ichweißgarnichtmehrwann auf einem Nichtabstiegsplatz zu stehen ist ein verdammt gutes Gefühl. Und wie schön ist es bitte, gegen direkte Konkurrenten zu gewinnen?

Der Sieg gegen den Club war gerecht, daran gibt es nichts zu rütteln. Wir traten leidenschaftlich auf, der Gegner stellte sich hinten rein – eben so, wie man gewöhnlich gegen den HSV gewinnt; das Spiel machen, dass können wir immer noch nicht. Eigentlich nicht. Diesmal schienen das unsere Lieblinge auf dem Rasen vergessen zu haben. Und so erarbeiteten und, ja, erspielten sie sich eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Selbst der viel gescholtene Jacques Zoua spielte und über seine Verhältnisse und traf sogar den Pfosten.

Sehr lobenswert ist, dass der HSV auch mit zunehmender Spieldauer nicht nervös wurde und seinen Stiefel weiter herunterspulte. Wie sonst nur die Bayern (nicht, dass der HSV ansatzweise einen Vergleich mit dem FCB standhalten könnte…), denen es egal ist, wann ihr Tor fällt, weil sie eben wissen, dass es irgendwann fällt, spielte auch der HSV seinen Verhältnissen entsprechend ruhig und angeklärt weiter, bis es dann eben klingelte. Bis zur 80. Minute dauerte es, bis Hakan Calhanoglu seinen Gegenspieler Hanno Balitsch ganz alt aussehen ließ und den Ball in die Maschen knallte, wie es in der Bundesliga eben nur ein Calhanoglu tut. Der Junge macht mir eine solche Freude, dass ich spontan nochmal ein dickes Dankeschön an die Weser schicken möchte, weil der dort ansässige Klub es seinerzeit nicht schaffte, unseren nun wichtigsten Spieler für die kommenden Jahre zu verpflichten.

Dass der HSV nach der eigentichen beruhigenden 2:0-Führung wieder nicht routiniert genug war, dass Spiel zu Null zu beenden: kratzt mich nicht. Das ist der HSV 2014. Früher hätte ich mich über einen solchen Spielverlauf geärgert, heute freue ich mich darüber, dass alles gut ging, zumal es ja nochmal richtig brenzlig wurde. Doch wir haben ja noch einen Keeper, der zur WM möchte, und in der letzten Szene des Spiels hat er eine gute Bewerbung abgeliefert. Wieviele andere Bundesligakeeper hätten den Freistoß gehalten?

So sehr ich mich über die drei Punkte freue: Sie sind nichts wert, wenn jetzt – und damit meine ich die nächsten beiden Partien – nicht weiter gepunktet wird. In Stuttgart und gegen Freiburg werden die wirklichen Big Points ausgespielt. Vier Punkte wäre riesig, ich wäre zur Not auch mit dreien zufrieden. Die aber müssen es wirklich sein. Schaffen wir das, glaube ich wieder an den Klassenerhalt.

Saison 12/13:

1. Spieltag: Nürnberg (H) 0:1, 0 Punkte (Torverhältnis: -1)
2. Spieltag: Bremen (A) 0:2, 0 Punkte (-3)
3. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:3, 0 Punkte (-4)
4. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:2, 3 Punkte (-3)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A) 2:2, 4 Punkte (-3)
6. Spieltag: Hannover 96 (H) 1:0, 7 Punkte (-2)
7. Spieltag: Greuther Fürth (A) 1:0, 10 Punkte (-1)
8. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 0:1, 10 Punkte (-2)
9. Spieltag: FC Augsburg (A) 2:0, 13 Punkte (0)
10. Spieltag: Bayern München (H) 0:3, 13 Punkte (-3)
11. Spieltag: SC Freiburg (A) 0:0, 14 Punkte (-3)
12. Spieltag: Mainz 05 (H) 1:0, 17 Punkte (-2)
13. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A) 0:2, 17 Punkte (-4)
14. Spieltag: FC Schalke 04 (H) 3:1, 20 Punkte (-2)
15. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 21 Punkte (-2)
16. Spieltag: 1899 Hoffenheim (H) 2:0, 24 Punkte (0)
17. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 0:3, 24 Punkte (-3)
18. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 1:1, 25 Punkte (-3)
19. Spieltag: Bremen (H) 3:2, 28 Punkte (-2)
20. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 0:2, 28 Punkte (-4)
21. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 4:1, 31 Punkte (-1)
22. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H) 1:0, 34 Punkte (0)
23. Spieltag: Hannover 96 (A), 1:5, 34 Punkte (-4)
24. Spieltag: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth 1:1, 35 Punkte (-4)
25. Spieltag: VfB Stuttgart – Hamburger SV 0:1, 38 Punkte (-3)

Saison 13/14:
1. Spieltag: Schalke (A) 3:3, 1 Punkt (Torverhältnis: 0)
2. Spieltag: 1899 (H) 1:5, 1 Punkt (-4)
3. Spieltag: Hertha BSC (A) 0:1, 1 Punkt (-5)
4. Spieltag. Eintr. Braunschweig (H) 4:0, 4 Punkte (-1)
5. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 2:6, 4 Punkte (-5)
6. Spieltag: Werder Bremen (H) 0:2, 4 Punkte (-7)
7. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:2, 5 Punkte (-7)
8. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 5:0, 8 Punkte (-2)
9. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 3:3, 9 Punkte (-2)
10. Spieltag: SC Freiburg (A) 3:0, 12 Punkte (1)
11. Spieltag: Bor. M’gladbach (H) 0:2, 12 Punkte (-1)
12. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 3:5, 12 Punkte (-3)
13. Spieltag: Hannover 96 (H) 3:1, 15 Punkte (-1)
14. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 16 Punkte (-1)
15. Spieltag: FC Augsburg (H) 0:1, 16 Punkte (-2)
16. Spieltag: FC Bayern (A), 1:3, 16 Punkte (-4)
17. Spieltag: FSV Mainz (H) 2:3, 16 Punkte (-5)
18. Spieltag: Schalke 04 (H) 0:3, 16 Punkte (-8)
19. Spieltag: 1899 Hoffenheim (A) 0:3, 16 Punkte (-11)
20. Spieltag: Hertha BSC (H) 0:3, 16 Punkte (-14)
21. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A) 2:4, 16 Punkte (-16)
22. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:0, 19 Punkte (-13)
23. Spieltag: Heiner Bremer (A) 0:1, 19 Punkte (-14)
24. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 1:1, 20 Punkte (-14)
25. Spieltag: 1. FC Nürnberg (H) 2:1, 23 Punkte (-13)

Veränderung: 15 Punkte schlechter (zehn Tore schlechter)

Platzierung nach dem Spieltag:
2012/13: 6
2013/14: 14

Veränderung: Acht Plätze schlechter

Saison 12/13:
Schalke – Hamburger SV 4:1
Hamburger SV – Hoffenheim 2:0
Fortuna Düsseldorf* – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth* 1:1
Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Werder Bremen 3:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
Hamburger SV – Bor. M’gladbach 1:0
Bayer Leverkusen– Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 9:2
Hamburger SV – FSV Mainz 1:0
Hamburger SV – Schalke 04 3:1
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf 2:1
Greuther Fürth – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – Borussia Dortmund  3:2
Heiner Bremer – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 0:1

37 Punkte, 33:39 Tore

Saison 13/14
Schalke – Hamburger SV 3:3
Hamburger SV – Hoffenheim 1:5
Hertha BSC* – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Braunschweig* 4:0
Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2
Hamburger SV – Werder Bremen 0:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5
Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3
SC Freiburg – Hamburger SV 0:3
Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach 0:2
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 5:3
Hamburger SV – Hannover 96 3:1
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 3:1
Hamburger SV – FSV Mainz 2:3
Hamburger SV – Schalke 04 0:3
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hertha BSC* 0:3
Eintracht Braunschweig* – Hamburger SV 4:2
Hamburger SV – Borussia Dortmund 3:0
Heiner Bremer – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:1
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 2:1

23 Punkte, 41:54 Tore

Veränderung: 14 Punkte schlechter, 7 Tore schlechter

*Hertha ersetzt in diesem Vergleich Düsseldorf, Braunschweig Greuther Fürth.

Vorwärts, auf der Stelle tretend.

Nach dem Schlusspfiff unserer Partie gegen Eintracht Frankfurt war ich nicht unzufrieden. Ein Punkt ist sicher weniger, als man nach einem Heimspiel auf der Habenseite wissen möchte, doch ein Punkt ist durchaus mehr, als ich nach der jüngsten Verletztenmisere erwartet habe.

Jansen, Rajkovic, van der Vaart, Jiracek, Lasogga, nicht zu vergessen Beister – hätten diese sechs Mann im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte gegen Frankfurt auf dem Platz gestanden, hätte der HSV gewonnen. Hätte, Wenn und Aber zählen jedoch nicht, und deshalb kann ich, wie erwähnt, mit dem Unentschieden leben.

Es passt ins Bild der kompletten Saison, dass wir durch ein akrobatisch erzieltes Tor eines fast schon auf dem Abstellgleis befindlichen, eher hölzern wirkenden und brachial zu Werke gehenden Spieler in Rückstand geraten sind. Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht. Außer gegen den HSV. Was aber nicht bedeuten soll, dass Pech für unsere Spiel- und Ergebniskrise der Hauptgrund sein soll. Nein, der liegt deutlich woanders.

Was mich geärgert hat, war, dass der HSV zu lange braucht, um ins Spiel zu finden. Sicher, das Verletzungspech forderte, dass eine Mannschaft auf dem Feld stand, die so noch nie zusammen spielte und dies sicher auch nicht mehr tun wird. Doch die erste Spielhälfte wurde im Grunde komplett verschlafen. Das ist bundesligauntauglich.

Nach dem Wechsel gefiel mir unser Spiel deutlich besser – obwohl es sich hochgerechnet noch immer auf unterem Niveau befand. Aber mehr ist derzeit nicht zu erwarten. Was man erwarten darf, ist der Wille, nicht verlieren zu wollen. Und den habe ich gesehen. So erschien mir der Ausgleich dann auch nicht ungerecht, denn der HSV hat in den zweiten 45 Minuten deutlich mehr investiert als Frankfurt. Schön, dass der liebe Fußballgott das dann auch mal belohnt.

Apropos Fußballgott: Was bin ich froh, dass Hakan Calhanoglu die einzig wahre Raute auf der Brust trägt. Ich mag seine Art zu spielen, ich mag seine Schusstechnik, ich mag seine Abgezocktheit, ich mag seine Einstellung zum HSV. Und der Mann ist noch so jung. Man kann in diesen Zeiten nicht weit nach vorn schauen, und die Profis, die länger bei einem Klub verweilen als vier Jahre, spielen entweder bei den Bayern oder kann man an einer Hand abzählen. Dennoch meine ich: Sollte es jemals einen zweiten überlebensgroßen Fuß in der Nähe unseres Stadion geben, muss er Hakan gehören.

Zurück zum Kick: Das Unentschieden lässt den HSV tabellenmäßig weiter auf der Stelle treten. Dennoch sehe ich in seiner Entstehung einen Fortschritt, was Moral und Kampfeswille angeht. Es scheint voran zu gehen. Vielen Dank dafür, Herr Slomka. Arbeiten Sie weiter so.

Saison 12/13:

1. Spieltag: Nürnberg (H) 0:1, 0 Punkte (Torverhältnis: -1)
2. Spieltag: Bremen (A) 0:2, 0 Punkte (-3)
3. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:3, 0 Punkte (-4)
4. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:2, 3 Punkte (-3)
5. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (A) 2:2, 4 Punkte (-3)
6. Spieltag: Hannover 96 (H) 1:0, 7 Punkte (-2)
7. Spieltag: Greuther Fürth (A) 1:0, 10 Punkte (-1)
8. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 0:1, 10 Punkte (-2)
9. Spieltag: FC Augsburg (A) 2:0, 13 Punkte (0)
10. Spieltag: Bayern München (H) 0:3, 13 Punkte (-3)
11. Spieltag: SC Freiburg (A) 0:0, 14 Punkte (-3)
12. Spieltag: Mainz 05 (H) 1:0, 17 Punkte (-2)
13. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A) 0:2, 17 Punkte (-4)
14. Spieltag: FC Schalke 04 (H) 3:1, 20 Punkte (-2)
15. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 21 Punkte (-2)
16. Spieltag: 1899 Hoffenheim (H) 2:0, 24 Punkte (0)
17. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 0:3, 24 Punkte (-3)
18. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 1:1, 25 Punkte (-3)
19. Spieltag: Bremen (H) 3:2, 28 Punkte (-2)
20. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 0:2, 28 Punkte (-4)
21. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 4:1, 31 Punkte (-1)
22. Spieltag: Borussia Mönchengladbach (H) 1:0, 34 Punkte (0)
23. Spieltag: Hannover 96 (A), 1:5, 34 Punkte (-4)
24. Spieltag: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth 1:1, 35 Punkte (-4)

Saison 13/14:
1. Spieltag: Schalke (A) 3:3, 1 Punkt (Torverhältnis: 0)
2. Spieltag: 1899 (H) 1:5, 1 Punkt (-4)
3. Spieltag: Hertha BSC (A) 0:1, 1 Punkt (-5)
4. Spieltag. Eintr. Braunschweig (H) 4:0, 4 Punkte (-1)
5. Spieltag: Borussia Dortmund (A) 2:6, 4 Punkte (-5)
6. Spieltag: Werder Bremen (H) 0:2, 4 Punkte (-7)
7. Spieltag: Eintracht Frankfurt (A) 2:2, 5 Punkte (-7)
8. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A) 5:0, 8 Punkte (-2)
9. Spieltag: VfB Stuttgart (H) 3:3, 9 Punkte (-2)
10. Spieltag: SC Freiburg (A) 3:0, 12 Punkte (1)
11. Spieltag: Bor. M’gladbach (H) 0:2, 12 Punkte (-1)
12. Spieltag: Bayer Leverkusen (A) 3:5, 12 Punkte (-3)
13. Spieltag: Hannover 96 (H) 3:1, 15 Punkte (-1)
14. Spieltag: VfL Wolfsburg (A) 1:1, 16 Punkte (-1)
15. Spieltag: FC Augsburg (H) 0:1, 16 Punkte (-2)
16. Spieltag: FC Bayern (A), 1:3, 16 Punkte (-4)
17. Spieltag: FSV Mainz (H) 2:3, 16 Punkte (-5)
18. Spieltag: Schalke 04 (H) 0:3, 16 Punkte (-8)
19. Spieltag: 1899 Hoffenheim (A) 0:3, 16 Punkte (-11)
20. Spieltag: Hertha BSC (H) 0:3, 16 Punkte (-14)
21. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A) 2:4, 16 Punkte (-16)
22. Spieltag: Borussia Dortmund (H) 3:0, 19 Punkte (-13)
23. Spieltag: Heiner Bremer (A) 1:0, 19 Punkte (-14)
24. Spieltag: Eintracht Frankfurt (H) 1:1, 20 Punkte (-14)

Veränderung: 15 Punkte schlechter (zehn Tore schlechter)

Platzierung nach dem Spieltag:
2012/13: 7
2013/14: 16

Veränderung: Neun Plätze schlechter

Saison 12/13:
Schalke – Hamburger SV 4:1
Hamburger SV – Hoffenheim 2:0
Fortuna Düsseldorf* – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth* 1:1
Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Werder Bremen 3:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
Hamburger SV – Bor. M’gladbach 1:0
Bayer Leverkusen– Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 9:2
Hamburger SV – FSV Mainz 1:0
Hamburger SV – Schalke 04 3:1
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 1:4
Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf 2:1
Greuther Fürth – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – Borussia Dortmund  3:2
Heiner Bremer – Hamburger SV 2:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2

37 Punkte, 33:38 Tore

Saison 13/14
Schalke – Hamburger SV 3:3
Hamburger SV – Hoffenheim 1:5
Hertha BSC* – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Braunschweig* 4:0
Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2
Hamburger SV – Werder Bremen 0:2
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2
1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5
Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3
SC Freiburg – Hamburger SV 0:3
Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach 0:2
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 5:3
Hamburger SV – Hannover 96 3:1
VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – FC Augsburg 0:1
FC Bayern – Hamburger SV 3:1
Hamburger SV – FSV Mainz 2:3
Hamburger SV – Schalke 04 0:3
1899 Hoffenheim – Hamburger SV 3:0
Hamburger SV – Hertha BSC* 0:3
Eintracht Braunschweig* – Hamburger SV 4:2
Hamburger SV – Borussia Dortmund 3:0
Heiner Bremer – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:1

20 Punkte, 39:53 Tore

Veränderung: 17 Punkte schlechter, 9 Tore schlechter

*Hertha ersetzt in diesem Vergleich Düsseldorf, Braunschweig Greuther Fürth.

Irgendwas mit Fußball.

Man sollte es kaum für möglich halten, aber tatsächlich neigt sich die Winterpause der Bundesliga ihrem Ende entgegen. Endlich. Als HSV-Fan freue ich mich besonders, dass wieder gespielt wird, lenken die Geschehnisse auf dem Rasen doch ein wenig vom Brimborium rund um die mögliche Ausgliederung der Fußballabteilung ab.

Die große Frage zum Sonntag ist: Wer spielt? René Adler ist immer noch nicht fit, Maxi Beister sowieso nicht. Auch der arme Kerem Demirbay, der in der Vorbereitung so dicht wie nie an der ersten 17 schnupperte, ist verletzt. Von Johan Djourou ganz zu schweigen. Und ganz nebenbei muss Trainer Bert van Marwijk gegen Schalke auch auf Tomas Rincon verzichten, der seine Sperre wegen der gelb-roten Karte gegen Mainz absitzen muss. Sowieso hat Rincon sich eine Entzündung am Arm eingefangen, wäre also eh ausgefallen. Ob Heiko Westermann nach seiner Knie-OP und Dennis Diekmeier nach seinem Fußbruch rechtzeitig für volle 90 Minuten fit werden, ist offen.

Im Tor wird also zweifelsohne Jaroslav Drobny stehen.

Und davor? Ich rechne mit einer Viererkette, die aus Dennis Diekmeier, Jonathan Tah, Heiko Westermann und Marcell Jansen besteht. So gern ich ihn auch mag und so leid es mir tut: Ich glaube nicht, dass Lasse Sobiech (einer der Torschützen aus dem Hinspiel übrigens) starten darf – van Marwijk wird beim kleinsten Zeichen Westermanns, dass es wohl gehen wird, auf ebendiesen vertrauen, und sei es nur für einen Teil der Gesamtspieldauer.

Und davor? Milan Badelj und – Obacht – Petr Jiracek werden auf der Doppelsechs spielen. Der Tscheche soll sich im Trainingslager nicht allzu dumm angestellt haben. Außerdem bin ich, warum auch immer, ein kleiner Jira-Fan und ein bisschen spielt in dieser meiner Vorhersage auch einfach der Wunsch mit, ihn spielen zu sehen.

Und davor? Da spielen Rafael van der Vaart, Hakan Calhanoglu und Ola John. Sicher hätte Ivo Ilicevic es auch verdient, von Beginn an loszulegen, an den beiden Erstgenannten kommt er aber nicht vorbei. Und Herr John genießt den Bonus des „Neuen, der sofort helfen soll“. Ich bin gespannt auf den Mann, denn bisher habe ich ihn noch nicht spielen sehen.

Und davor? Darf Jacques Zoua von draußen zusehen, wie sich Pierre-Michel Lasogga einen Wolf läuft, kratzt, beißt, spuckt und hoffentlich trifft. Eine Zeit lang sah es so as, als würde Zoua der große Gewinner der Vorbereitung werden. Doch PML, den ich in Anlehnung an meinen liebsten Fußballer aller Zeiten einfach mal „Das Phänomen“ nenne, ist wieder fit, und für Zoua bleibt somit nur der Platz auf der Bank.

So sieht’s also aus gegen Schalke: Drobny – Diekmeier, Tah, Westermann, Jansen – Badelj, Jiracek – van der Vaart, Calhanoglu, John – Lasogga.

Ein anderes Thema:
Weil beim HSV inzwischen ja nur noch ver- und ausgeliehen wird, habe ich vor ein paar Tagen (oder gestern?) eine Kaufpersonalie ins Spiel gebracht. Christian Fuchs soll angeblich Schalke verlassen müssen. Meiner Meinung nach ist das ein Mann, der dem HSV gut zu Gesicht stünde. Kann man den nicht mit Dennis Aogo verrechnen? Wenn dann auch noch Marcell Jansen verkauft würde und Oliver Kreuzer einen Nachwuchsmann als Backup holte, würde der HSV rund sieben Millionen Euro generieren (Fünf Millionen Ablöse plus eingespartes Jansen-Gehalt minus kleines Gehalt für den Backup). Was sich damit alles anstellen ließe… Was meint Ihr?