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Geburtstag zu haben ist eine wunderbare Sache, besonders für Menschen wie mich, die nachweislich keine Probleme mit dem Älterwerden haben. Abgesehen von der Tatsache, dass ein Gutteil des Vormittags dafür draufgeht, das Häuschen zu putzen, zu saugen, zu wienern, weil ja der eine oder andere Gast erwartet wird, besteht der Tag aus viel Spaß: gutes Essen, leckere Getränke, tolle Menschen, die an einen denken.

Und da bin ich auch schon beim Grund des heutigen Blogeintrags: tolle Menschen, die an einen denken.

Der eine oder andere Twitterer mag es gestern mitbekommen haben: Ich hatte Geburtstag. Nein, ich muss es anders formulieren: Der eine oder andere Twitterer wusste, dass ich gestern Geburtstag hatte, und hat artig gratuliert. Andere Twitterer bekamen dies mit – eventuell auch durch einen Retweet meinerseits – und gratulierten ebenfalls. Hinzu gesellten sich weitere Gratulanten, die sich via Facebook, Whatsapp, Email, Telefon und SMS meldeten, an der Haustüre klingelten, zu Besuch kamen.

Insgesamt war ich von der Anzahl der Menschen, die gestern an mich gedacht haben: geflasht. Meinen ursprünglichen Plan, mich bei jedem, der mir schriftlich gratuliert, mit roundabout 140 Zeichen zu bedanken, musste ich aus Zeitnot gegen Mittag ad acta legen. Und so unschön ich es eigentlich finde, mich nicht angemessen bedanken zu können, so schön ist der Umstand als solcher. Was ich sagen möchte: Ihr Menschen, die mir meinen „Ehrentag“ gestern versüßt habt, seid prima, lieb, toll, knorke, großartig. Deshalb habe ich ein Wort für Euch über:

DAZKE.

PS: Der Titel dieses Eintrags müsste inzwischen 233 heißen.

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