Der HSV-Kader

In der letzten Zeit ist es etwas stiller hier geworden, was der eine oder andere eventuell bemerkt hat. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Im Gegenteil: nichts wäre schlimmer, als Leser, die sich darüber ärgern, dass es nichts zu lesen gibt. Insofern: Schön, wenn niemand bemerkt hat, dass ich eine längere Zeit gar nicht gebloggt habe.

Aus HSV-Sicht betrachtet gab es auch längere Zeit gar nichts, über das man sich hätte auslassen können. Querelen und Analysen über Unfähigkeiten innerhalb des Vorstands können andere deutlich besser als ich, und auch die üblichen Tiraden über Geschäftsmodelle unseren maroden Klubs erspare ich mir. Wer tumbes Draufhauen haben möchte und hochnäsiges Gewäsch, der surfe und lese bitte woanders – man weiß ja, wo.

Seit ein paar Tagen gibt es einen Grund, warum ich hier wieder ein paar Worte loswerden möchte: unsere Neuzugänge. Auch wenn es den Anschein erwecken musste: Ich gehe nicht davon aus, dass unser Sportvorstand in den vorherigen Wochen Däumchen gedreht hat. Ich bin sicher, er hat hart gearbeitet und tut dies noch jetzt. Gab es in den Wochen zuvor keine Ergebnisse, wurde in den vergangenen Tagen ordentlich geliefert. Zumindest in der Quantität.

Um es vorweg zu nehmen: Die Spieler Ivo Ilicevic, Gojko Kacar, Kerem Demirbay, Jacques Zoua, Lewis Holtby, Ronny Marcos, Mohamed Gouaida und Jonathan Tah ordne ich aus verschiedenen Gründen nicht als Neuzugänge ein. Nein, hier geht es nur um die „richtig Neuen“, die zuvor noch nicht beim HSV spielten.

Erster Neuzugang war der Japaner Gotoku Sakai. Das war zwar ein sehr später, aber meines Erachtens guter Start. In seinem ersten Jahr beim VfB Stuttgart hat mir Sakai außerordentlich gut gefallen. Ich glaubte, einen gewissen Esprit und Spielverständnis ausgemacht zu haben. Danach zeigte seine Leistungskurve nach unten – Sakai konnte nie mehr an die Leistungen der ersten Saison anknüpfen. Und genau deshalb  freue ich mich so sehr über ihn: Am stärksten war er unter seinem zukünftigen Trainer Bruno Labbadia. Im Allgemeinen werde ich das Gefühl nicht los, als scheine Labbadia die Fähigkeit zu besitzen, aus gewissen Spielern mehr herausholen zu können als andere Trainer. Als jüngste Beispiele seien hier Ilicevic und Kacar genannt, die regelrecht unter ihm aufblühten. Ilicevic nicht zum ersten Mal – das „Duo“ funktionierte auch schon damals in der Regionalliga bei Darmstadt 98 und in der Zweiten Liga bei der SpVgg Greuther Fürth. Meine Hoffnung ist groß, dass auch Sakai unter Labbadia aufblüht. Sakai ist jung (24), spricht deutsch und ist beidfüßig und somit sowohl als Rechts- als auch als Linksverteidiger einsetzbar.

Weiter ging es mit Batuhan Altintas. Monate vor der offiziellen Verkündung des Transfers posaunter der erst 19-Jährige seinen Wechsel dzum HSV schon mal via Instagram heraus. Ein klassischer Fehlstart in meinen Augen. Und auch die Tatsache, dass sein ehemaliger Verein Bursaspor ihn ein Jahr lang hat auf der Tribüne versauern lassen, machte mir diese Personalie nicht eben schmackhafter. Aber: „Batu“, wie ich ihn nennen möchte, weil der kleine, niedlich Sohn meiner türkischen Nachbarsfamilie genauso heißt, entspringt einer Fußballerdynastie. Der Opa war Profi, der Papa war Profi, der Onkel war Profi. Er wird etwas auf dem Kasten haben. Ich lasse mich überraschen, wieviel.

Mit der Verpflichtung von Emir Spahic setzt der HSV gleich mehrere liebgewonnene Traditionen fort: Nicht nur, dass wie bereits in der vorigen Transferperiode ein „Balkankicker“ in den Mittdreißigern verpflichtet wurde, nein, es handelt sich auch noch um einen behramischen Charakterkopf. Zumindest in der Außendarstellung. Ich möchte Spahic nicht Unrecht tun und kenne ihn nicht persönlich, schon gar nicht näher – deshalb kann ich mir kein Urteil über Intellekt und Sympathiefaktor erlauben. Als Spieler vermittelte er mir den Eindruck eines Kompromisslosen, der lieber einmal zu viel als zu wenig den Ellbogen ausfährt; der zwar eine gute Spieleröffnung, aber seine Nerven nicht immer im Griff hat. Tja, und dann ist da noch die Sache mit dem Ordner. Ich bin nicht begeistert von diesem Transfer. Was für ein Zeichen ist es für beispielsweise Cleber Reis, wenn ein Platz in der Innenverteidigung eh durch den zukünftigen Kapitän (da lege ich mich mal fest) besetzt ist und Spahic von Labbadia als „wichtiger Bestandteil unserer Achse“ bezeichnet wird?

 

Der aktuelle HSV-Kader sieht wie folgt aus (fettgedruckt: die Elf, die ich im ersten Punktspiel erwarte):

Tor:
Rene Adler, Jaroslav Drobny

Abwehr:
Dennis Diekmeier, Ashton Götz, Jonathan Tah, Johan Djourou, Emir Spahic, Cleber Reis, Matthias Ostrzolek, Gotoku Sakai, Ronny Marcos, Gideon Jung

Mittelfeld:
Valon Behrami, Gojko Kacar, Matti Steinmann, Petr Jiracek, Marcelo Diaz, Kerem Demirbay, Tolgay Cigerci, Lewis Holtby, Zoltan Stieber, Mohamed Gouaida, Nicolai Müller, Ahmet Arslan, Ivo Ilicevic

Angriff:
Philipp Müller, Pierre-Michel Lasogga, Artjoms Rudnevs, Ivica Olic, Jacques Zoua, Batuhan Altintas

 

Luft holen.

Als HSV-Fan ist man Kummer seit jeher gewohnt. Seit zwei Jahren gesellt sich zur außersportlichen Stümperhaftigkeit, die – man kann es Saison für Saison beobachten – ganz offensichtlich beliebig gesteigert werden kann, das, was auf dem Rasen gezeigt oder eben nicht gezeigt wird. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass viele Mannschaften uns links und rechts überholt haben – mit deutlich weniger finanziellem Aufwand.

Umso schöner ist es, wenn es, wie nun geschehen, zu einem versöhnlichen Saisonteilabschluss kommt. Ja, es ist peinlich, dass wir aus den Fehlern vergangener Zeiten nichts gelernt zu haben scheinen. Ja, fraglos hätten es andere Vereine durchaus mehr verdient, die Relegation spielen zu dürfen als der HSV – so behaupteten es viele. Und dennoch freue ich mich sehr darüber, dass wir noch immer die Chance haben, die Klasse zu halten.

Ich darf und möchte gestehen, dass ich lange Zeit nicht damit gerechnet habe, dass der HSV überhaupt noch mal die direkten Abstiegsränge verlassen würde. Dann kam Bruno Labbadia. Man kann über ihn sagen, was man will. Man muss ihn nicht mögen. Aber: Labbadia hat dem müden Haufen neues Leben eingehaucht, hat nach misslungenem Start in Bremen das Leistungsprinzip eingeführt und in der Folge auf die richtigen Pferde gesetzt. Bruno Labbadia hat bei seinem Amtsantritt gesagt, dass er in den letzten sechs Spielen zehn Punkte holen möchte. Das ist ihm gelungen, und dafür gebührt ihm höchster Respekt.

Die letzten drei dieser zehn Zähler holte der HSV gegen die einzige Bundesligamannschaft, die ich zurzeit noch sonderbarer finde als uns selbst: Schalke 04. Es ist Wahnsinn, welches Potenzial diese Truppe verschenkt und ich hoffe, das nie jemand aus der Führungsriege dieses Vereins zu uns stoßen wird. Doch um Schalke soll es hier nicht gehen. Ich bin der Meinung, dass der HSV an diesem Tag gegen fast alle Mannschaften aus der Bundesliga gewonnen hätte. Weil seine Spieler den Willen zeigten, Zweikämpfe anzunehmen und keinen Zentimeter Platzherrschaft abzugeben. Weil jeder für den anderen lief – weil der HSV sich als Mannschaft präsentierte. Als eine teils ungestüm wirkende und oft limitierte, aber als eine Mannschaft. Das fehlte so häufig.

Es war schön und traurig zugleich zu sehen, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Denn so sehr ich mich freute, dass mein HSV eine solch engagierte Leistung abgerufen hat: Tragisch ist, dass er es so oft nicht gezeigt hat.

Wir müssen also nachsitzen. Wieder. Im Gegensatz zur vergangenen Saison gehe ich aber deutlich entspannter in die Relegation. Weil der HSV vielleicht noch rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und weil er – auch hier geht ein Dank an den Trainer – wieder einigermaßen torgefährlich geworden ist. 1,5 Tore erzielten wir im Schnitt pro Spiel unter Brunos Leitung. Das ist eine zufriedenstellende Quote. Und deshalb kann ich nach vielen bangen Wochen endlich einmal wieder: Luft holen.

 

Sp. Gegner 2013/14 Ergebnis Gegner 2014/15 Ergebnis
1 Schalke 04 (A) 3:3 (1 Punkt) 1. FC Köln (A) 0:0 (1 Punkt)
2 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) SC Paderborn (H) 0:3 (0 Punkte)
3 Hertha BSC (A) 0:1 (0 Punkte) Hannover 96 (A) 0:2 (0 Punkte)
4 Braunschweig (H) 4:0 (3 Punkte) FC Bayern (H) 0:0 (1 Punkt)
5 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) M’gladbach (A) 0:1 (0 Punkte)
6 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) Frankfurt (H) 1:2 (0 Punkte)
7 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) Dortmund (A) 1:0 (3 Punkte)
8 Nürnberg (A) 5:0 (3 Punkte) Hoffenheim (H) 1:1 (1 Punkt)
9 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) Berlin (A) 0:3 (0 Punkte)
10 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) Leverkusen (H) 1:0 (3 Punkte)
11 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) Wolfsburg (A) 0:2 (0 Punkte)
12 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) Heiner Bremer (H) 2:0 (3 Punkte)
13 Hannover (H) 3:1 (3 Punkte) Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte)
14 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) Mainz 05 (H) 2:1 (3 Punkte)
15 FC Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) Freiburg (A) 0:0 (1 Punkt)
16 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) Stuttgart (H) 0:1 (0 Punkte)
17 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) Schalke 04 (A) 0:0 (1 Punkt)
18 Schalke 04 (H) 0:3 (0 Punkte) 1. FC Köln (H) 0:2 (0 Punkte)
19 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) Paderborn (A) 3:0 (3 Punkte)
20 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) Hannover 96 (H) 2:1 (3 Punkte)
21 Braunschweig (A) 2:4 (0 Punkte) FC Bayern (A) 0:8 (0 Punkte)
22 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) Gladbach (H) 1:1 (1 Punkt)
23 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) Frankfurt (A) 1:2 (0 Punkte)
24 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) Dortmund (H) 0:0 (1 Punkt)
25 Nürnberg (H) 2:1 (3 Punkte) Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte)
26 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) Hertha BSC (H) 0:1 (0 Punkte)
27 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) Leverkusen (A) 0:4 (0 Punkte)
28 Gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) Wolfsburg (H) 0:2 (0 Punkte)
29 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte)
30 Hannover (A) 1:2 (0 Punkte) Augsburg (H) 3:2 (3 Punkte)
31 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) Mainz 05 (A) 2:1 (3 Punkte)
32 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt)
33 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) Stuttgart (A) 1:2 (0 Punkte)
34 Mainz 05 (A) 2:3 (0 Punkte) Schalke (H) 2:0 (3 Punkte)
Gesamt 51:75 (27 Punkte) 25:50 (35 Punkte)

Vergleich: Der HSV steht aktuell 8 Punkte besser und 1 Tor schlechter da als am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Platzierung nach dem Spieltag:
2013/14: 16
2014/15: 16

Veränderung: Der HSV steht auf dem selben Platz wie am gleichen Spieltag der vorigen Saison.

Sp. Mannschaft 2013/14 2014/15
1 Nürnberg/Köln* (A) 5:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
2 Braunschweig/Paderb.* (H) 4:0 (3 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
3 Hannover 96 (A) 1:2 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
4 FC Bayern (H) 1:4 (0 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
5 M’gladbach (A) 1:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
6 Frankfurt (H) 1:1 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
7 Dortmund (A) 2:6 (0 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
8 Hoffenheim (H) 1:5 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
9 Berlin (A) 0:1 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
10 Leverkusen (H) 2:1 (3 Punkte) 1:0 (3 Punkte)
11 Wolfsburg (A) 1:1 (1 Punkt) 0:2 (0 Punkte)
12 Heiner Bremer (H) 0:2 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
13 Augsburg (A) 1:3 (0 Punkte) 1:3 (0 Punkte)
14 Mainz 05 (H) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
15 Freiburg (A) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
16 Stuttgart (H) 3:3 (1 Punkt) 0:1 (0 Punkte)
17 Schalke (A) 3:3 (1 Punkt) 0:0 (1 Punkt)
18 Nürnberg/Köln* (H) 2:1 (3 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
19 Braunschweig/Paderb.* (A) 2:4 (0 Punkte) 3:0 (3 Punkte)
20 Hannover 96 (H) 3:1 (3 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
21 FC Bayern (A) 1:3 (0 Punkte) 0:8 (0 Punkte)
22 Gladbach (H) 0:2 (0 Punkte) 1:1 (1 Punkt)
23 Frankfurt (A) 2:2 (1 Punkt) 1:2 (0 Punkte)
24 Dortmund (H) 3:0 (3 Punkte) 0:0 (1 Punkt)
25 Hoffenheim (A) 0:3 (0 Punkte) 0:3 (0 Punkte)
26 Hertha BSC (H) 0:3 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
27 Leverkusen (A) 3:5 (0 Punkte) 0:4 (0 Punkte)
28 Wolfsburg (H) 1:3 (0 Punkte) 0:2 (0 Punkte)
29 Heiner Bremer (A) 0:1 (0 Punkte) 0:1 (0 Punkte)
30 Augsburg (H) 0:1 (0 Punkte) 3:2 (3 Punkte)
31 Mainz 05 (A) 2:3 (0 Punkte) 2:1 (3 Punkte)
32 Freiburg (H) 1:1 (1 Punkt) 1:1 (1 Punkt)
33 Stuttgart (A) 0:1 (0 Punkte) 1:2 (0 Punkte)
34 Schalke (H) 0:3 (0 Punkte) 2:0 (3 Punkte)
Gesamt 51:75 (27 Punkte) 25:50 (35 Punkte)

Veränderung: Der HSV steht im Direktvergleich aktuell 8 Punkte besser und 1 Tor schlechter da als in der vorigen Saison.

*Köln ersetzt in diesem Vergleich Nürnberg, Paderborn Braunschweig.

Labbadia

Die Verpflichtung Bruno Labbadias trifft mich zur Unzeit: Ich befinde mich gerade im Urlaub und muss meine Zeilen nun mühsam ins Handy tippen, statt eine vernünftige Tastatur zu benutzen.

Finde ich es nun gut oder schlecht, dass Labbadia wieder da ist? Ich tendiere zu „gut“. Zunächst einmal begrüße ich es sehr, dass von dieser Personalentscheidung nichts zuvor nach außen gedrungen ist. Verpflichten, bekanntgeben, fertig. Prima. Außerdem finde ich gut, dass wir wieder einen Trainer haben, der zudem über Erfahrung im Abstiegskampf verfügt. Über Labbadias erstes Ende als HSV-Trainer heißt es, er sei an „Querulanten“ wie Ruud van Nistelrooy und Ze Roberto gescheitert. Fachlich sei wohl alles in Ordnung gewesen. Das macht Mut. 

Was Labbadia anzurechnen ist, dass er sich den HSV in dieser Situation antut. Immerhin könnte er als erster Trainer, der mit dem HSV absteigt, in die Geschichte eingehen. 

Deshalb erhält er von mir – Vergangenheit hin, amouröse Geschichten her – das, was jeder erhalten sollte: eine zweite Chance.

Ich begrüße den Pistolero also herzlich und wünsche ihm alles Gute. 

Zur Causa Tuchel möchte ich dies loswerden: Die HSV-Tuchel-Liebe war von Beginn an einseitig, irgendwelche (positiven) Statements von Tuchel gab es zu keinem Zeitpunkt. Es hätte wohl eh nicht gepasst und wäre spätestens in der ersten Krise zum Knall gekommen. Und ob Tuchel es geschafft hätte, den HSV wieder weiter nach oben zu führen, sei bei seinen bisherigen Meriten mal dahingestellt.