Wir machen das schon. Spielen Sie Fußball.

Wir kennen das.

Fußballvereine leisten sich heutzutage alles und jeden, damit es die Herren Profis im täglichen Leben leicht haben und sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Ich erinnere mich da beispielsweise an einen Herrn B. aus H., der unter anderem die persönliche Post eines anderen Herrn B. aus H. öffnete. Nicht, weil der erste Herr B. aus H. auf das Postgeheimnis pfiff, sondern einfach nur deshalb, weil der zweite B. aus H. nicht dazu kam – so sehr konzentrierte der sich scheinbar auf seine Arbeit. Vielleicht war es ihm aber auch egal, dass er für Strom oder sonstige Kleinigkeiten zahlen sollte.

Nun ja.

Der FC Erzgebirge Aue denkt da noch einen Schritt weiter, wie ich unlängst bei einem abermaligen Blick in das aktuelle kicker-Sonderheft bemerkt habe. Wer posiert da zwischen dem Kapitän Rene Klingbeil und dem Torwarttrainer Russi Petkov? Richtig:

Die Auer leisten sich also einen mannschaftsverantwortlichen Zimmermann. Wieso ist darauf noch kein anderer Verein gekommen? Und wozu braucht man den? Bauen sich Fußballprofis ihre Betten im Allgemeinen selbst? Und was kommt als nächstes? Ein mannschaftsverantwortlicher Friseur (was angesichts mancher „Frisuren“ heutzutage ganz ratsam wäre)? Ich bin gespannt.