30 Day Music Challenge – Tag 28

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„A song by an artist with a  voice that you love.“

Mitte der 90er Jahre wurde ich auf eine – sagt man das so? – Rockröhre aufmerksam. Alanis Morissette, die Dame, deren Name kein Mensch auf Anhieb richtig schreibt, sang sich in mein Herz. „Jagged Little Pill“ hieß die Platte, die ich rauf und runter gehört habe. Ein Meisterwerk, wie ich damals fand. Und auch heute noch lege ich die Scheibe gern nochmal in mein Laufwerk.

Die LP hat viele gute Lieder, mein liebstes davon war die erste Auskopplung: You oughta know.

30 Day Music Challenge – Tag 27

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Ein Lied, das mein Herz bricht.

Herzschmerz, hach. Da muss ich nicht lang überlegen. Ich bin Prince-Fan, und so abgedroschen dieses Lied vielen inzwischen erscheint: Ich mag’s. Und es passt hervorragend zum heutigen Tag der Challenge. So.

Die bekanntere Version sang einst Sinead O’Connor, ich finde die Version von Prince mit Rosie Gaines sehr schön. Nothing compares 2U.

30 Day Music Challenge – Tag 25

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Ein Lied eines bereits verstorbenen Künstlers.

Ein Lied? EIN LIED? Das geht nun wirklich nicht. Zu viele tolle Künstler, die qua Definition hier und heute hätten erwähnt werden können. Müssen. Sollen.

Stellvertretend für alle bereits nicht mehr unter uns weilenden Musiker habe ich ZWEI meiner aller-, aller-, allerliebsten ausgewählt.

Anklicken, anhören, Tränchen der Trauer verdrücken. Die Besten sterben zuerst.

Falco: Emotional

Prince: Motherless Child

30 Day Music Challenge – Tag 24

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„A song by a band you wish were still together.“

Diese Challenge habe ich gewissermaßen doppelt belegt. 1983 gegründet und viel zu früh, nämlich 1988, schon wieder aufgelöst, spielten sich die Housemartins schnell in meine Ohren und Herzen. (Ihren einzigen Nummer-eins-Hit „Caravan of love“ kann ich allerdings nicht mehr ausstehen. Eigentlich fand ich ihn schon damals schnell scheiße.) Ich bin kein Musikexperte, deshalb beschreibe ich es einfach so: Ihre Musik tat sich wohltuend von der Masse ab, Paul Heatons Stimme fand ich schon immer besonders. Auch die Länge – oder Kürze – vieler Housemartins-Songs mochte ich sehr. Kurz und knackig. So wie Happy Hour, das ich stellvertretend für viele andere Hits von Housemartins herausgepickt habe.

Die Band bestand aus vier Mitgliedern, damals empfand ich es aber so, dass die Housemartins eben Paul Heaton waren. Jener Paul Heaton, der noch im selben Jahr der Auflösung der Band einfach eine neue gründete: The Beautiful South. Auch diese habe ich geliebt, Gott sei Dank hielt sie sich etwas länger als die Housemartins, nämlich 19 und nicht nur fünf Jahre. Dennoch: Von beiden Bands wünschte ich mir, es gäbe sie noch, auch wenn sich das natürlich per se ausschließt. Hmpf.

30 Day Music Challenge – Tag 23

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„A song that you think everybody should listen to.“

Na super. Ich soll allen anderen vorschreiben, was sie zu hören haben? Wo kommen wir denn da hin? Soll doch jeder hören, was er mag. Wer aber mal etwas von außerhalb der Norm hören möchte, dem empfehle ich die Band Eisenpimmel, und hier als Einstieg Komm‘ mal lecker unten bei mich bei.

Morgen wird’s wieder besser, versprochen.

30 Day Music Challenge – Tag 22

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Ich hatte es ja schon angedroht: Schon wieder Lenny Kravitz. Zu meinem Leidwesen musste ich feststellen, dass er hier und dort verpönt ist. Was mich nicht weiter schert. Ich mag ihn und seine Musik. Bei einem seiner Konzerte hatte er sogar nachhaltig beeindruckt. Es muss 1996 oder 1997 gewesen sein, als er in der Alsterdorfer Sporthalle spielte. Weil mein Platz es zuließ, konnte ich erkennen, dass er (mutmaßlich von seiner Kabine bis zum versteckten Bühnenaufgang) einen hermelinartigen Umhang trug, den er sich unmittelbar vorm Betreten der Bühne königsgleich abnehmen ließ, um mit freiem Oberkörper das Konzert zu beginnen. Und was war das für ein Start! Er spielte drei schnelle Stücke ohne Pause hintereinander – eines davon war Are you gonna go my way – und nach rund zehn Minuten war ich allein vom zusehen durchgeschwitzt. Grandios. Später entnahm ich der hiesigen Tagespresse, dass Kravitz an diesem Tag an Fieber und Schüttelfrost gelitten hatte, was den Hermelin erklärte und sein Entree für mich noch unglaublicher erscheinen ließ.

Und deshalb ist Are you gonna go my way für mich das Lied, das mich „forward moven“ lässt.