30 Day Music Challenge – Tag 6

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Dieser Teil der Challenge stellte mich vor eine echt schwere Aufgabe. Ich bin ein ausgesprochener Tanzmuffel. Ich bin zwar wunderschön, doch da ist ein Problem: Ich kann nicht tanzen! Nee! (Dass der Apfel ziemlich weit vom Stamm fallen kann, beweist meine Tochter, die inzwischen beruflich tanzt. Und nein, Ihr Ferkel: Nicht an der Stange.)

Das heutige Lied ist daher eine Notlösung. Reel 2 Real sangen irgendwann Move it, und der Song wäre bei mir eindeutig in Vergessenheit geraten, hätte ich nicht „Madagascar“ gesehen – und da unterbewusst den einen oder anderen Schritt mitgetanzt. Danke, King Julian.

30 Day Music Challenge – Tag 5

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Das erste Bild, das ich von Glenn Danzig sah, hatte mich als damals ich weiß nicht wie jungen Kerl stark beeindruckt. Ein Mann mit tiefdunklen Haaren und einem schwarzem Shirt, aus dem Oberarme herausquollen, die bei anderen Menschen glatt als Oberschenkel durchgegangen wären. Was’n Kerl! Und seine Musik habe ich auch sehr gemocht. Sie erinnert mich an viele, viele Wochenenden, die ich im „Savoy“ im Mittelweg verbracht habe. Ach, waren das schöne Zeiten.

Also: Regler bis zum Anschlag nach rechts und genießen! Danzig mit Mother.

30 Day Music Challenge – Tag 3

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Bei der Aufgabe des dritten Tags der Challenge muss ich erstmals länger nachdenken. Ein Lied, das mich an die Sommerzeit erinnert. Hm? Sommer? Eis? Na klar: Das Ding hier kennt jeder von uns. Zumindest jeder, der in den 80ern und/oder 90ern im Kino gewesen ist. Beagle Music Ltd. sorgten für DEN Hit schlechthin, wenn es um Eis ging. Das hier verlinkte Video zu Like ice in the sunshine ist zwar nicht von bahnbrechender Qualität, aber immer noch (oder: wieder) lustig.

30 Day Music Challenge – Tag 2

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Was wird heute gefordert? Ein Lied mit einer Zahl im Titel? Kein Problem.

In den 90ern besuchte ich in der Großen Freiheit ein Konzert von Bob Geldof, das mir unvergesslich blieb. Die Musik, die Düfte, der T-Shirt-Stand (ich entschied mich für ein knallgrünes Shirt mit Blümchen drauf). Leider kann ich mich nicht mehr an das exakte Jahr erinnern, wohl aber daran, dass Geldof zuvor „The Happy Club“ herausbrachte und wahrscheinlich sämtliche Lieder dieses nach meinem Empfinden hervorragenden Albums spielte. Bis heute eines meiner liebsten Stücke dieses Albums ist der Starter Room 19.

30 Day Music Challenge – Tag 1

Ich geb’s zu: Ich wollte erst nicht mitmachen. Aber verdammt, ich kann nicht anders. Dann bin ich eben doch bei der „30 Day Music Challenge“ dabei.

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Ich werde es nicht schaffen, Timbotania-like nur ein Lied pro Künstler auszuwählen. Ein schöner Gedanke. Aber da es mir primär um die Aussagen der Lieder respektive deren Titel geht, muss das Kriterium „Künstler“ hintan stehen. Und warum veröffentliche ich meine Liste via Blog? Ganz einfach: Weil ich begründen möchte, warum ich gerade dieses oder jenes Lied auswähle. Da reichen 140 Zeichen nicht aus.

Los geht’s mit: „A song you like with a color in the title“

Gern.

Zu meinen handverlesenen Lieblingskünstlern zählt Prince. Was für ein Musiker, was für ein Mensch! Leider viel zu früh verstorben.

Irgendwann – weit vor der Zeit, in der es dieses verrückte Internet in der heute bekannten Form gab – erzählte man mir, Prince hätte so viele Songs geschrieben, er könne „heute sterben und es ließe sich dennoch 100 Jahre lang jährlich ein Album mit mindestens 15 ungespielten Songs von ihm veröffentlichen“. Darauf baue ich.

Mit Prince, mit dessen Musik ich so viele lustige und schöne Stunden und Erlebnisse verbinde, eröffne ich meinen Reigen. Und zwar, der Challenge folgend, mit einem Lied mit einer Farbe im Titel: Computer Blue.

Freunde

Da habe ich ja etwas angerichtet. Gestern abend um kurz vor acht stellte ich drüben bei Twitter die Frage, ob jemand ebendort Freunde, wirkliche Freunde gefunden hat.

Ich war überrascht über die hohe Anzahl der Reaktionen. Nicht im Leben hätte ich damit gerechnet, dass sich so viele Twitterer melden. So kam es, dass ich vielen nur ganz knappe Antworten auf ihre Replies – oder sogar nur Sternchen – habe zukommen lassen können.

Nicht weiter verwunderlich war, dass diese Antworten sehr vielfältig waren. Von einem knappen „Ja“ bzw. „Nein“ bis hin zu regelrechten Abhandlungen über den dank Twitter neu geschaffenen Freundestatus war alles dabei. Dafür danke ich Euch.

Jeder definiert „Freunde“ anders. Für mich müssen Freunde erstmal Grundsätzliches erfüllen wie:
– Ich muss sie mindestens einmal in natura gesehen haben.
– Ich muss ihre echten Namen kennen.
– Ich muss mich mit Ihnen über mehr als nur ein Thema (meinetwegen Fußball) unterhalten können, und zwar sowohl ernst als auch jovial.

Darüberhinaus muss sich ein gewisses Gefühl einstellen. Ich muss dem Freund oder der Freundin alles erzählen können, was ich möchte. Und ich möchte das auch dürfen. Zur Not zu jeder Tageszeit. Ich muss fühlen, galuben, wissen, dass diese Person bereit wäre, Dinge für mich zu tun, die ein „Bekannter“ eben nicht mehr machen würde. Nur dann kann sich in meinen Augen Freundschaft entwickeln. Dabei ist es für mich irrelevant, wie lange man jemanden kennt.

Ich twittere, das habe ich eben schnell nochmal nachgesehen, seit Oktober 2010. Meistens mit sehr viel Freude. Teilweise kotzt einen seine eigene Timeline an. Aber wie gesagt: Die Freude überwiegt. Ich glaube, dass viele genauso denken wie ich: Twitter, ohne es glorifizieren zu wollen, hat mein Leben verändert.

Als ich meinen Tweet gestern abgesetzt hatte, tat ich das auch in dem Bewusstsein, dass ich die darin gestellte Frage verneinen würde. Je mehr Antworten kamen, desto mehr dachte ich aber darüber nach, und desto unsicherer wurde ich mir.

Plötzlich fiel mir immer mehr ein, was ich durch Twitter erlebt habe. Auch hier ist die Bandbreite enorm: Purer Hass, der einem entgegenschlug, und elitäres Geseier auf der einen Seite. Spaß, Freude und gute Gespräche auf der anderen Seite. Berufliche Kontakte, die ich geknüpft habe. Und dann die vielen Treffen mit Menschen, die man ohne Twitter nie kennengelernt hätte. Unvergessliche Abende. Und ja: eine ganze Reihe von tollen Erlebnissen, die ich durch Twitterer hatte, die aber tatsächlich nichts mehr mit Twitter zu gehabt haben, sprich: Es wurden die oben beschriebenen Dinge für mich getan, die „Freunde“ von „Bekannten“ unterscheiden.

Deshalb: Ja, auch ich habe dank Twitter Freunde gefunden.

Vielleicht wissen sie es nicht, weil ich es ihnen bislang nicht deutlich genug gezeigt habe. Wie denn auch? Ich wurde mir dessen augenscheinlich ja selbst erst jetzt so richtig bewusst. Ich gelobe Besserung.

(War das jetzt zu pathetisch? Dann folgt mir einfach nicht mehr, ihr Spacken. 😄)