Labbadia

Die Verpflichtung Bruno Labbadias trifft mich zur Unzeit: Ich befinde mich gerade im Urlaub und muss meine Zeilen nun mühsam ins Handy tippen, statt eine vernünftige Tastatur zu benutzen.

Finde ich es nun gut oder schlecht, dass Labbadia wieder da ist? Ich tendiere zu „gut“. Zunächst einmal begrüße ich es sehr, dass von dieser Personalentscheidung nichts zuvor nach außen gedrungen ist. Verpflichten, bekanntgeben, fertig. Prima. Außerdem finde ich gut, dass wir wieder einen Trainer haben, der zudem über Erfahrung im Abstiegskampf verfügt. Über Labbadias erstes Ende als HSV-Trainer heißt es, er sei an „Querulanten“ wie Ruud van Nistelrooy und Ze Roberto gescheitert. Fachlich sei wohl alles in Ordnung gewesen. Das macht Mut. 

Was Labbadia anzurechnen ist, dass er sich den HSV in dieser Situation antut. Immerhin könnte er als erster Trainer, der mit dem HSV absteigt, in die Geschichte eingehen. 

Deshalb erhält er von mir – Vergangenheit hin, amouröse Geschichten her – das, was jeder erhalten sollte: eine zweite Chance.

Ich begrüße den Pistolero also herzlich und wünsche ihm alles Gute. 

Zur Causa Tuchel möchte ich dies loswerden: Die HSV-Tuchel-Liebe war von Beginn an einseitig, irgendwelche (positiven) Statements von Tuchel gab es zu keinem Zeitpunkt. Es hätte wohl eh nicht gepasst und wäre spätestens in der ersten Krise zum Knall gekommen. Und ob Tuchel es geschafft hätte, den HSV wieder weiter nach oben zu führen, sei bei seinen bisherigen Meriten mal dahingestellt.

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2 Gedanken zu “Labbadia

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