Meine kleine Bundesligavorschau: SC Freiburg, 1. FC Köln

Allmählich geht’s in den Endspurt meiner kleinen Bundesligavorschau. Von nun an werde ich meinen Senf zu jeweils zwei Teams abgeben. Heute über ausgewiesene Sympathmänner unter den Vereinen.

Der SC Freiburg qualifizierte sich mit Rang fünf in der Saison 2012/13 für die darauffolgende Europa League. Die Fans werden sich seinerzeit gefreut haben, Trainer Christian Streich sah das ganz anders. Er befürchtete und bezweifelte ob des logistischen Aufwandes der kommenden Donnerstagsspiele, dass man nicht mehr und ob man überhaupt noch vernünftig trainieren könne. Er sollte Recht behalten. Erst am 11. Spieltag gelang den Freiburgern der erste Sieg in der Bundesliga, die gesamte Saison lang ging es auch deshalb gegen den Abstieg. Die Doppelbelastung tat dem SCF einfach nicht gut: Als er aus dem internationalen Wettbewerb ausgeschieden war, lief es deutlich besser. Mit 22 Punkten in der Rückrunde rettete sich Freiburg klar und sicher vor dem Exitus.

Doppelbelastung gibt es diesmal keine (naja, eventuell im DFB-Pokal). Insofern glaube ich daran, dass der SC Freiburg eine deutlich bessere Rolle spielen wird als in der Saison 2013/14. Klar, der starke Keeper Oliver Baumann ist nicht mehr da, Weltmeister Matthias Ginter auch nicht. Aber Christian Streich, von dem ich von Berufs wegen viel halte, wenn er mir mit seiner Art auch mehr und mehr auf die Nerven geht, wird schon wieder für eine vernünftige Defensive sorgen, da bin ich sicher. Zur Not sind ja immer noch ein paar Taler da, die als Ablöse für die eben genannten Spieler kassiert wurden. Man spricht von rund 17 Millionen Euro. Ein Teil davon ist für die feste Vepflichtung Admir Mehmedis draufgegangen – eine gute Investition, wie ich meine. Gespannt bin ich auf Sascha Riether, der mit 31 Jahren nicht nur aus Fulham kommt, sondern auch in einem Alter ist, in dem er eine Mannschaft führen können sollte. Kann er das?

Fazit: Insgesamt halte ich die Freiburger Mannschaft für sehr homogen und traue ihr einen einstelligen Platz zu.

Was Köln angeht, muss ich zugeben: Es hat seine Platzierung abbekommen, weil diese schlicht und einfach übrig war. Ich wusste nicht genau, wo ich die Kölner einsortieren sollte. Zu gut (und zu sympathisch) für den Abstieg, zu schlecht für einstellige Plätze. Tja, das kam dabei raus.

Es gibt Leute, die Yuya Osako und Dusan Svento für talentiert und sogar bundesligareif halten – dazu kann ich nichts sagen, ich weiß es nicht. Ich habe aber Stimmen aus dem 1860er-Umfeld gehört, die Osako durchaus eine Träne hinterherweinten. Simon Zoller, der von Lautern kam, halte ich für einen guten Mann, ich bin gespannt, ob seine Entwicklungskurve weiter nach oben führen wird. Mit Kevin Vogt vom FC Augsburg kommt ein routinierter Defensivspezialist an den Rhein. Ach, und Mergim Mavraj (Greuther Fürth) halte ich auch nicht für den schlechtesten Innenverteidiger der Welt. Alles in allem hat Sportdirektor Jörg Schmadtke da wohl einen ganz guten Job gemacht. Auch, weil ich unter den Abgängen keinen wirklich wichtigen Spieler entdecken kann. Tja, lieber HSV, diesen Sportdirektor hättest Du auch haben können…

Fazit: Köln hält die Liga, egal, auf welchem Platz. Hier in meiner Aufrechnung eben auf dem zehnten.

 

Und so wird die Bundesligatabelle nach dem 34. Spieltag aussehen:

1. FC Bayern
2.
3. Borussia Dortmund
4.
5.  Borussia Mönchengladbach
6. Bayer Leverkusen
7. 1899 Hoffenheim
8. SC Freiburg
9.   1. FSV Mainz 05
10. 1. FC Köln
11. Hannover 96
12. Hertha BSC
13. FC Augsburg
14. Eintracht Frankfurt
15.
16.
17. VfB Stuttgart
18. SC Paderborn

Das glaubt Ihr nicht? Dann kommentiert meine kleine Vorschau gern und gebt mir Saures.

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Ein Gedanke zu “Meine kleine Bundesligavorschau: SC Freiburg, 1. FC Köln

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