Meine kleine Bundesligavorschau: 1899 Hoffenheim

Ihr mögt die Hoffenheimer ja alle nicht (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Ich bin da ein wenig anders. Ich stehe dem Verein neutral gegenüber. Als HSVer habe ich eh inzwischen das Gefühl, dass ich mich über das Geschäftsmodell der Hoffenheimer nicht mehr beschweren darf. Und dafür, dass der Verein noch keine in dem Maße gewachsene Fankultur wie „die guten“ Vereine der Bundesliga hat, können die aktuellen Trainer und Spieler nichts. Meine ich.

In der vergangenen Saison kassierte Hoffenheim 70 Tore. Nur eine Mannschaft war in dieser Statistik noch schlechter, Ihr wisst, welche. Damit die Abwehr sattelfester wird, investierte die TSG den einen oder anderen Euro in die Defensive. Der Königstransfer: Torwart Oliver Baumann wurde für sieben Millionen Euro vom SC Freiburg losgeeist. Desweiteren kamen der Südkoreaner Jin-Su Kim für hinten links aus Japan und WM-Teilnehmer Ermin Bicakcic vom Absteiger Eintracht Braunschweig für die Innenverteidigung. Eine Kröte mussten die Hoffenheimer Abwehrreihe allerdings schlucken: Fabian Johnson wechselte ablösefrei nach Gladbach.

Etwas weiter vorn verstärkt Pirmin Schwegler das defensive Mittelfeld, in dem mit Eugen Polanski 2013/14 ein für mich überraschend starker Akteur aufdrehte. Und für ganz vorn hat 1899 bei Schalke 04 ins Einkaufsregal gegriffen: Edeljoker Adam Szalai, der in Gelsenkirchen nie richtig Fuß fassen konnte, kam für sechs Millionen Euro. Ich glaube, dass der Junge eine sehr gute Ergänzung zu Roberto Firmino sein kann. Überhaupt, Firmino: Was hat der Mann für eine überragende Saison gespielt? Gut für Hoffenheim, dass er noch bleibt. Mal sehen, wie lang. Ein Spieler seiner Klasse dürfte auch für Hoffenheim trotz Vertrags bis 2017 nur schwer zu halten sein. Und dann ist dann ja auch noch Kevin Volland. Heidewitzka, die Hoffenheimer Offensive zählt wohl zu den fünf besten der Liga.

Fazit: Die eben erwähnte Offensive und der Glaube daran, dass Hoffenheim nicht noch einmal 70 Tore einfangen wird, lässt mich glauben, dass die TSG zwei Plätze nach oben rutscht und am Ende auf Rang sieben landen wird.

 

Und so wird die Bundesligatabelle nach dem 34. Spieltag aussehen:

1. FC Bayern
2.
3. Borussia Dortmund
4.
5.  Borussia Mönchengladbach
6. Bayer Leverkusen
7. 1899 Hoffenheim
8.
9.   1. FSV Mainz 05
10.
11. Hannover 96
12. Hertha BSC
13. FC Augsburg
14. Eintracht Frankfurt
15.
16.
17.
18. SC Paderborn

Das glaubt Ihr nicht? Dann kommentiert meine kleine Vorschau gern und gebt mir Saures.

Advertisements

3 Gedanken zu “Meine kleine Bundesligavorschau: 1899 Hoffenheim

  1. Wie Du zu Hoffenheim stehst bleibt Dir natürlich selbst über lassen, aber:

    „Als HSVer habe ich eh inzwischen das Gefühl, dass ich mich über das Geschäftsmodell der Hoffenheimer nicht mehr beschweren darf.“

    wer hat Dir denn diesen Mist eingeredet?
    Ja auch der HSV wendet sich immer mehr dem Geld zu und öffnet sich für Investoren, aber die TSG gehört einem Investoren, der dieses Projekt unter ausnutzung von Grauzonen in den DFB/L – Statuten vorangetrieben hat.
    Die beiden Modelle kann, darf und sollte man nicht vergleichen.
    Auch wenn uns viele Anhänger anderer Vereine in diese Ecke stellen wollen, müssen wir uns dorthin begeben. Oder aber nicht. Ich werde dies nicht machen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s