Fünf Zeilen von Kamke 10

Na? Na? Habt Ihr die leichte Veränderung im Titel bemerkt? Heute gibt es etwas ganz Feines: Zeilen aus der Feder des Meisters. Und wie es bei ihm so ist: Er übertrifft sich mal wieder selbst. Statt eingeforderter bzw. erwünschter fünf Zeilen liefert er, in bester Spediteurstradition „Just in Time“, zehn bzw. fünfzehn Zeilen. Auf das ich selbst entscheiden möge, welche Version die passendere bzw. bessere sei. Pah. Als ob ich auch nur ein einziges geschriebenes Wort des Meisters nicht veröffentlichen würde. Lest selbst.

Hier ist die kürzere Version:

Mit siebzehn, da schürt man noch Träume.
Manche Fans haben sprichwörtlich Schäume,
wenn sie Jonathan sehn –
feuchte Träume: Athen.
Nur er selbst bleibt ganz cool und schließt Räume.

Und hier die längere:

Schon bald hält der Junge die Zügel
im Hamburger Defensivriegel.
Ich gesteh’, ungefragt:
wenn wer Dschonässen sagt
denk ich immer nur: “… Livingston Seagull”.

Ach, er heißt gar nicht Dschonässen? Tja.
Sondern ganz einfach Jonathan, ja?
Ist zudem keine Möwe,
eher mächtiger Löwe –
nun, das Symbol für die Zukunft heißt: Tah!

Und bei der Auswahl hätte ich entscheiden sollen, welchen Reim ich veröffentliche? Und welchen meine werte Leserschaft nicht sehen soll? So weit kommt es noch, der feine Herr. (Ich danke Dir, lieber Heinzi, mit offenem Herzen, dass Du mein Blog aufgewertet hast.)

Hier gibt’s ein Tah-Video: http://www.youtube.com/watch?v=urV4vVHIx4A

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6 Gedanken zu “Fünf Zeilen von Kamke 10

  1. Mein lieber Herr @rebiger,

    es liegt mir fern, einen Peniskürzenstreit vom Zaun brechen, doch seien wir ehrlich: Dein Überschwang ehrt mich, aber da gab’s hier in den letzten anderthalb Wochen schon schönere Reime zu lesen. (Und nein, ich will wahrlich keinen Widerspruch provozieren.)

    Dessen ungeachtet: es war und ist mir eine große Freude. Hier dabei sein zu dürfen und hier mitzulesen.

    • Eine Replik, wie ich sie mir schöner nicht hätte erträumen können. Eines fernen Tages, wenn Zweitehen glücklich mit Frauen verheirateter Männer mit Männern, die man im Internet kennengelernt hat, alltäglich geworden sind, werde ich mir vorbehalten, Ihnen einen Antrag zu machen. Kurze Penisse hin oder her.

  2. Zwar bin ich mir nicht ganz sicher, ob der letzte Satz das Ende des vorletzten andeutungsweise illustrieren sollte; schlage aber zur Sicherheit vor, Linda de Mols Kamerateam einfach mal zu alarmieren.

  3. Des Kamkes Reime ich gern sehe
    Drum such ich beuwußt seine Nähe
    Sagt Rebiger sich
    ist auf viel mehr erpicht
    Und verspricht ihm die Webhomoehe

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