Tach, Bert

Nun ist es also fix: Der HSV hat Bert van Marwijk als neuen Cheftrainer verpflichtet.

Ich begrüße diesen Schritt aus mehreren Gründen.

1. Es war eine schnelle Entscheidung und kein „HSV sucht den Supertrainer“-Casting, das mit medialer Häme begleitet wurde. Der Verein hat zügig gehandelt, sich auf wenige (oder vielleicht auch nur diesen einen) Namen konzentriert und Nägel mit Köpfen gemacht.

2. „Experten“ haben wildeste Theorien aufgestellt, welcher freie Trainer aus welchen Gründen ein „Kumpel“ Oliver Kreuzers und damit prädestiniert für den Job sei. Franco Foda sollte kommen, Lothar Matthäus, Markus Babbel. Am Ende wurde es ein ganz anderer, und van Marwijk und Kreuzer haben keine Schnittmenge.

3. Bert van Marwijk ist seit 30 Jahren Trainer, seit 23 Jahren im Herrenbereich. 2002 gewann er den Uefa-Pokal mit Feyenoord. Er hat aber auch schon negative Zeiten erlebt, zuletzt mit der Nationalmannschaft der Niederlande. Er hat Erfahrung und kennt Höhen und Tiefen des Geschäfts.

4. Er hat ein Händchen für Nachwuchsspieler. Er zog Nuri Sahin aus der Jugend Borussia Dortmunds in die Herrenmannschaft hoch, er entdeckte und entwickelte den jungen Ebi Smolarek.

5. Bert van Marwijk sehe ich in der Lage, der Mannschaft ein System vermitteln zu können. Er bevorzugt ein 4-3-3 mit schnellen Außenstürmern. Ein System, das ich mag und von dem ich überzeugt bin, dass es Artjoms Rudnevs entgegenkommt. Mit etwas Glück haben wir unseren Zwölf-Tore-Stürmer zurück!

Ich freue mich, dass Du, Lambertus, da bist. Führe den HSV aus dem Keller heraus nach oben – dorthin, wo er hingehört. Nur der HSV.

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