Zum Spiel in Stuttgart.

Was soll ich sagen, was ich in den letzten Tagen nicht schon über den HSV gesagt hätte? Eben: nichts.

Dass es nichts mit Europa wird, steht für mich nun fest. (Nun ja, es bleibt eine Resthoffnung. Woraus sich diese nährt, weiß ich allerdings nicht.) Denn derzeit traue ich ihm, so leid es mir tut und so schade ich es finde, nichts zu.

Weil nun am Wochenende gegen den VfB Stuttgart gespielt wird, jenem Klub, dem der Chef-Reimer und Premiumblogger Heinz Kamke besonders zugetan ist, habe ich versucht, den von mir befürchteten Spielverlauf im Reimform niederzuschreiben. Man möge mir etwaige Holprigkeiten verzeihen. Hauptsächlich wollte ich auf diese Weise nur dem eben angesprochen Herrn Kamke huldigen.

Nun denn:

Recht nahe dem* Cannstatter Wasen,
auf heiligem Stuttgarter Rasen,
wird Hamburg statt siegen,
auf’s Fresserchen fliegen.
Ich fürchte, es sind nicht nur Phasen.
Der Annahme Grund ist – wie bitter –
die Form der Hamburger: Gezitter
statt ’ner Brust, die so breit,
wie Beth Ditto ihr Kleid.
Ich fürcht’, es gibt Toregewitter.
Nun ja. Ich hoffe, es war nicht ganz schlecht. Und ich hoffe, ich habe Unrecht.

* In einer früheren Version stand hier „der“. Ich habe es nicht besser gewusst. Ich schäme mich. Danke für die Hinweisgeber.

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4 Gedanken zu “Zum Spiel in Stuttgart.

  1. Oh, das ist ja mal eine Ehre, ich fühle mich überaus geschmeichelt, herzlichsten Dank!Ganz abgesehen von Deinen Übertreibungen wie auch davon, dass wir alle – zumindest aber ich, der ich sie gelegentlich bei mir im Blog lesen darf – um die stete Nichtholprigkeit Deiner Reime wissen, könnte ich mich mit dem skizzierten Verlauf sehr gut anfreunden. (Auch wenn ich, rational betrachtet, nicht daran glauben kann.)Um einen kurzen Hinweis komme ich indes nicht herum:es heißt nicht der Cannstatter Wasen, sondern dem Cannstatter Wasen. Weil es der Cannstatter Wasen ist und nicht die Cannstatter Wasen. Ähem.

  2. Ich bedanke mich. So ist es wohl bei Anhängern solcher Teams wie unser: Wir trauen ihnen zu wenig zu und den Gegnern zumeist mehr.

  3. Mensch, Sascha, die Reime warn tull,das sage ich ganz ohne Grull,doch die Rechnung – Obacht! – ward ohn' Rudnevs gemacht,das Ergebnis? Ein Sieg. Eins zu null.

  4. Du darfst es, es ist legitim,(das Recht ist auch nicht nur bei ihm), doch fehlt mir Dein Name, mein Herr (oder Dame?),zu schade, Du bist anonym.

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